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123 Spender gaben bei der BRK-Aktion ihr Blut ab. Mit jeder Blutkonserve lassen sich bis zu drei Menschenleben retten.

Rotes Kreuz

Alte Stoffe in neuem Gewand

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Starnberg – Das BRK zieht um: Kleiderspenden sollen künftig an der Kaiser-Wilhelm-Straße abgegeben werden. Einen großen Erfolg feierte das BRK mit seiner Blutspende-Aktion.

Das Bayerische Rote Kreuz Starnberg ist mit seiner Altkleidersammlung und seinem Fahrdienst an die Kaiser-Wilhelm-Straße 4 umgezogen. Gestern konnten am neuen Standort alle Dienste aufgenommen werden. Der Umzug an die Kaiser-Wilhelm-Straße ist für das BRK allerdings nur ein vorläufiger. Im Hintergrund laufen bereits die Planungen für einen weitaus größeren Umzug im kommenden Jahr. „Wir wollen alle Dienstleistungen unserer fünf Standorte zentralisieren“, erklärt Kreisgeschäftsführer Jan Lang. Das BRK möchte gerne in die Räumlichkeiten des Laser-Unternehmens Baasel Rofin Lasertech an der Petersbrunner Straße einziehen, die selbige bis Jahresende in Richtung Gilching verlässt. 

"Wenn es halt nicht mehr geht - dafür ist das Rote Kreuz da"

„Wir verhandeln gerade den Mietvertrag und hoffen auf eine Übereinkunft noch im Juni“, sagt Lang. Bis spätestens Mitte 2017 wolle das BRK dann einziehen. Dafür seien drei Schritte geplant. Zunächst würden die Kreisgeschäftsstelle und BRK mobil etwa 1500 Quadratmetern beziehen, anschließend kämen weitere Bereiche hinzu. In einem dritten Schritt sollte dann ausgebaut werden, um weitere Geschäftsfelder zu bedienen – auf insgesamt rund 4000 Quadratmetern.

Zu den nun in der Innenstadt angesiedelten Diensten gehört auch der Fahrdienst, der mit sieben Fahrzeugen bedient wird. 60 Fahrten am Tag leisten die Einsatzkräfte, um Menschen zur Dialyse ins Krankenhaus oder zum Zahnarzt zu fahren. „Nicht qualifzierter Fahrdienst“ nennt sich das. Teilweise nehmen die Patienten dafür auch Taxis in Anspruch. „Aber wenn es halt nicht mehr geht – dafür ist das Rote Kreuz da“, sagt Rettungsdienstleiter Georg Rötzer.

136 Spender kamen zu Blutspende-Aktion - darunter 72 Erstspender

Im Fuhrpark befinden sich verschiedene Transportfahrzeuge – für Fahrten mit Rollstuhl oder liegenden Patienten. „Meist sind es Rollstuhltransporte vom eigenen Haus ins Altenheim“, sagt Rötzer. Die 21 Fahrer des BRK arbeiten schichtweise. Drei von ihnen sind hauptamtlich tätig, die anderen auf 450-Euro-Basis. Das BRK suche „noch unbedingt Fahrer, wir könnten noch 30 gebrauchen“. Interessierte müssen mindestens 21 Jahre alt sein, sich einer ärztlichen Untersuchung unterziehen sowie einen Personenbeförderungsschein nachweisen. Ihren Führerschein müssen die Fahrer bereits seit zwei Jahren besitzen. 

Zufrieden mit der Aktion: Leiter Georg Rötzer.

Überaus zufrieden ist Rettungsdienstleiter Rötzer mit der Blutspendeaktion am Montag in der Schlossberghalle. Es war die erste, die das BRK komplett in Eigenregie auf die Beine gestellt hat. 136 Spender waren gekommen. Nach der Untersuchung wurde bei 123 tatsächlich Blut abgenommen. „Sobald es mehr als 50, 60 sind, ist es gut gelaufen“, sagt Rötzer. Besonders erfreuen ihn die 72 Erstspender, ein hoher Anteil. „Hut ab vor den Starnbergern“, freut sich Rötzer. „Alle haben gewartet, es lief ganz friedlich ab.“ Jede Spende kann das Leben von bis zu drei Menschen retten, die auf die Blutkonserven angewiesen sind.

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