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TSV Starnberg

Drohender Tennis-Notstand in Starnberg

Starnberg - Der TSV Starnberg sucht händeringend eine Lösung für seine Tennisabteilung. Ende August fallen fünf von neun Plätzen weg. Die Suche nach Alternativen läuft auf Hochtouren.

Nach der Aufregung im Herbst droht dem TSV Starnberg wegen der Tennisplätze am Riedener Weg eine neue Hängepartie. Wie berichtet, gehen dem Verein fünf Tennisplätze verloren. Laut Geschäftsführer Benedikt Pohlus wird an einer Lösung für die nächste Tennissaison gearbeitet. Der neue Eigentümer, Michael Ullmann, Geschäftsführer der RE-sponsibility GmbH, zeigt sich gesprächsbereit.

Sein Unternehmen hatte die fünf entlang der Bahnlinie angelegten Tennisplätze und die umgebende Waldfläche östlich des Riedener Wegs von der Bayerischen Hausbau GmbH erworben. Der TSV war seit mehr als 60 Jahren Pächter der Tennisfläche gewesen und extrem kurzfristig über ihren Verkauf informiert worden. Wenn es nach ihm gehe, könnte der Sportverein die fünf Plätze bis zum Jahresende nutzen, sagte Ullmann auf Anfrage. Doch das habe der TSV abgelehnt, weshalb es ab Spätsommer keinen neuen Mietvertrag geben werde.

Pohlus erläuterte den Verzicht auf weitere vier Monate Spielzeit: „Das spart uns Kosten. Die Punktspiele sind dann schon abgeschlossen, und wir benötigen ja eine langfristige Lösung.“ So sei die Tennisabteilung bereits auf der Suche nach anderen Plätzen in der Umgebung, auf denen gespielt werden könnte. Nicht betroffen von dem Eigentumswechsel sind die vier Tennisplätze zwischen Sportstadion und Clubhaus, die dem TSV selbst gehören.

In einem wichtigen Punkt ist der Verein aber noch auf Entgegenkommen des neuen Grundeigentümers angewiesen, dem nun auch die Zufahrt zum Clubhaus gehört. Ullmann zeigte sich zuversichtlich, dass man für dieses Problem „eine gute Lösung finden kann“. Er habe nicht das Gefühl, dass die Gespräche in einer „feindseligen Atmosphäre“ stattfänden. Auch Benedikt Pohlus meinte: „Wir haben zwar noch nicht im Detail gesprochen, verlassen uns aber auf Herrn Ullmanns Worte.“

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