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In Starnberg ging den Beamten ein 17-jähriger Verkehrsrowdy ins Netz, der eigentlich nur begleitet fahren darf.

Unfallflucht

Mit Handy, aber ohne Schein

Starnberg - Begleitetes Fahren sieht anders aus. Ein 17-Jähriger nahm es mit den Vorgaben nicht so genau, gefährdete mehrere Passanten und lief den Fahndern ins Netz.

Ein grauer Montagnachmittag am Bahnhofsplatz in Starnberg: Alles ist völlig normal, bis plötzlich um 13.45 Uhr ein Autofahrer Gas gibt und mehrere Menschen in Gefahr bringt. Wie die Polizei Starnberg mitteilt, beobachteten Beamte am 24. Oktober, dass ein Fahrzeugführer mit seinem Handy in der Hand sein Auto steuerte. Beim Versuch, das Fahrzeug anzuhalten, gab dieser Gas und flüchtete. Hierbei überholte er am Bahnhof zwei am Zebrastreifen wartende Fahrzeuge, die Fußgänger über die Fahrbahn ließen. Ohne auf die Fußgänger zu achten, fuhr er über den Zebrastreifen. Er verschwand dann am Bahnhofsrondell über die Theresien- und die Achheimstraße. 

Zwar konnte die Streife den Verkehrsrowdy nicht mehr einholen, im Rahmen der Fahndung wurde der Pkw, ein schwarzer Smart, in Starnberg jedoch aufgefunden. Nach Feststellung des Kennzeichens und der Fahrerbeschreibung ermittelten die Polizisten den Halter und eben jene Person, die das Fahrzeug steuerte. 

Bei dem Täter handelt es sich um einen 17-jährigen Jugendlichen aus dem Landkreis Starnberg. Er unterliegt dem begleiteten Fahren und darf eigenständig kein Kraftfahrzeug im Straßenverkehr führen. Der 17-jährige stand nicht unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Gegen ihn wird nun wegen Straßenverkehrsgefährdung und Verstoß gegen die Fahrerlaubnisverordnung ermittelt. Mögliche weitere Geschädigte oder Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Starnberg unter (08151) 3640 zu melden.

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