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Die Montessori-Schule gleicht einer Großbaustelle.

Bauarbeiten

Neue, größere Klassenräume entstehen

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Starnberg – Auf dem Gelände der Montessori-Schule in Starnberg wird derzeit heftig gebaut. Der Leiter der Mittel- und Oberstufe, Gerd Stöckle, mitteilt, profitieren von den Bauarbeiten vor allem die Schüler besagter Mittel- und Oberstufe.

Insgesamt sechs Klassen würden nach Ende der Arbeiten über größere Klassenzimmer verfügen. Dazu kämen der Ausbau der Schulmensa, der Bühne und des Bewegungsraumes, der allen Schülern und den Kleinen im Kinderhaus zu Gute kommen würden. Bereits vor zehn bis 15 Jahren sei klar gewesen, dass das Raumangebot für die wachsende Mittel- und Oberstufe nicht ausreichen würde, so Stöckle weiter. Da aber die Schülerzahlen nur langsam anstiegen und die Bauplanung aufgrund des Zusammenspiels mehrerer Behörden schwierig war, habe es sehr lange von der Planung bis zur Umsetzung gedauert. Vor rund zwei Jahren sei dann der Beschluss gefasst und mit der konkreten Planung begonnen wurden. Nun wirbeln die Bauarbeiter, Stöckle rechnet mit einer Fertigstellung der Arbeiten im September 2016. Dann wird sich einiges geändert haben: Die Klassenzimmer waren zuvor für ungefähr 18 Schüler ausgelegt. „Aktuell kommen wir auch rund 25 Schüler pro Klasse“, berichtet Stöckle. Mit der Einführung der 10. Klasse sei im Jahr 2001 zudem eine weitere Klasse hinzugekommen. Für das Nachmittagsangebot „Mona“ benötige man zudem eine Mensa und ein erweitertes Raumangebot für die Kurse. Aufgrund der langen Planungsphase sei es dem Verein möglich gewesen, Rücklagen zu bilden. Dadurch könne der Hauptteil der Finanzierung der Arbeiten nun geschultert werden. „Für die Mensa bekommen wir einen Zuschuss von der Regierung von Oberbayern“, berichtet Stöckle weiter. Mit der Erweiterung der Kapazitäten verbunden sei auch ein „pädagogischer Gewinn“, so der Leiter der der Mittel- und Oberstufe. „Dadurch, dass alle Klassen dann im Anbau sind, können Lehrer und Schüler sich auf Grund der kürzeren Wege mehr und besser austauschen“, sagt Gerd Stöckle. Er verspricht, dass auch nach dem Umbau die Schülerzahl in den sechs Klassen der Mittel- und Oberstufe konstant bleiben soll. Diese habe in den vergangenen Jahren immer konstant bei 143 bis 148 Schülern gelegen. „Die Schüler- und Klassenzahl halten wir bewusst auf diesem Stand, weil Bildungs- und Beziehungsarbeit, wie wir sie verstehen, nur mit einer überschaubaren Schulgröße gelingen kann“, meint Stöckle. Die Ergebnisse würden für sich sprechen: Neun von zehn Schülern, die an der Montessori-Schule den mittleren Bildungsabschluss erwerben, würden im Anschluss eine weiterführende Schule besuchen, so der Schulleiter. Das seien unter anderem Gymnasien oder Fachoberschulen. Direkt in eine Ausbildung gehen würden nur zwei bis vier Schüler pro Jahrgang, meint Stöckle zum Abschluss.

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