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Die Nepomuk-Unterführung samt Rampe nach der Fertigstellung vor fünf Wochen.

Starnberg

Neue Baustelle am Nepomukweg

Vor fünf Wochen ist die behindertengerechte Rampe am Nepomukweg fertig geworden. Demnächst müssen dort aber schon wieder die Bauarbeiter anrücken.

Starnberg – Für die Arbeiten am Nepomukweg gab es in den vergangenen Wochen viel Lob. Die enge, früher unappetitlich aussehende Unterführung ist blitzeblank geweißelt (die erste sinnfreie Schmiererei danach ist auch schon wieder entfernt), und die 1,50 Meter breite behindertengerechte Rampe ermöglicht es auch Rollstuhlfahrern, Eltern mit Kinderwagen oder Menschen mit Rollatoren, den Weg unter der Bahnlinie bequem zu nutzen. So schön, so gut. Aber kaum sind die Arbeiten fertig, laufen schon die Vorbereitungen für die nächsten Arbeiten. In dem Bereich an der Dampfschiffstraße befindet sich nämlich eine Gasleitung – und die muss jetzt verlegt werden, wie es beim zuständigen Versorger Energie Südbayern (ESB) heißt.

Wann gebuddelt wird, stehe noch nicht fest, sagte Stadt-Sprecherin Lena Choi gestern gegenüber dem Starnberger Merkur. Der genaue Zeitpunkt werde mit dem benachbarten Münchener Ruder-Club (MRC) abgesprochen, versicherte sie. „Voraussichtlich fällt die Baumaßnahme in die Zeit nach der letzten Regatta, um die Einschränkungen für den MRC so gering wie möglich zu halten.“ Danach werde – wie geplant – die gesamte Asphaltdecke in dem Bereich fertiggestellt.

Dieser Zeitplan sei auch mit der zur ESB gehörenden und zuständigen Energienetze Bayern GmbH abgesprochen. Choi: „Aufgrund des intensiven Baustellenverkehrs (Neuerrichtung Bürgerpark) wurde abgestimmt, die Gasleitung nicht sofort, sondern in einer weniger verkehrsintensiven Zeit zu verlegen.“

Kosten für die Stadt entstehen durch die neuerliche Baumaßnahme nicht. Das bestätigte ESB-Sprecherin Beate Zarges gegenüber dem Merkur. Die Kosten für die Verlegung der Leitung übernehme die Energienetze Bayern GmbH.

Das Thema Nepomukweg war in der jüngsten Stadtratssitzung am Montagabend durch einen Beitrag von SPD-Stadträtin Christiane Falk nur kurz aufgekommen. CSU-Chef Stefan Frey schickte Bürgermeisterin Eva John im Nachgang einen Katalog mit sieben Fragen zu. Unter anderem will Frey wissen, wie viel die bisherigen Arbeiten samt Planung gekostet haben, ob die Bahn den Baumaßnahmen zugestimmt hat, wie die Eigentumsverhältnisse an der Nepomuk-Unterführung und den anliegenden Anlagen sind und ob bei Planung und Bau des noch offenen Teils die zuständigen Gremien vorab eingebunden werden.

Bislang sei das Thema nämlich noch nicht im Bauausschuss oder im Stadtrat behandelt worden, kritisierte Frey.

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