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Dr. Markus Wagner ist neuer Chefarzt der Klinik in Seefeld. Er tritt seinen Dienst höchstwahrscheinlich im Juli an.

Klinik Seefeld

Neuer Chefarzt: "Ich bin ein Seefelder"

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Seefeld – Es reichte ein Satz und die Belegschaft des Krankenhauses in Seefeld war begeistert: „Ich bin ein Seefelder“, sagte Dr. Markus Wagner am Mittwoch zum Ende seiner Vorstellung als neuer Chefarzt.

Wann genau er seinen Posten antreten wird, ist allerdings noch nicht klar. Mitte April wurde der Arbeitsvertrag unterschrieben, wann genau Wagner bei seinem bisherigen Arbeitgeber, dem Rotkreuzklinikum in München, freigestellt wird, ist noch nicht ganz sicher. Im Juli könnte es soweit sein, wurde gestern vage formuliert. Bis dahin wolle er all die Aufgaben, die er bislang in München übernommen hat, an seine Kollegen übergeben, meinte Wagner: „Das bin ich ihnen schuldig.“ 

Wagner wurde gezielt angesprochen, ob er sich den Wechsel nach Seefeld vorstellen könnte, sagte Dr. Thomas Weiler, Geschäftsführer des Klinikums Starnberg, das bis zum Jahresende die Übernahme des Seefelder Krankenhauses abgeschlossen haben will. „Und das lag nicht nur daran, dass Dr. Wagner in Hechendorf wohnt“, meinte er. 

Spezialist für Tumor-Operationen

Mit Wagner kommt ein Spezialist für önkologische und minimalinvasive Chirurgie nach Seefeld, der auch über einen großen Erfahrungsschatz in der Hernienchirurgie verfügt. Ihn reizt in Seefeld vor allem, dass er wieder als Generalist gefragt ist: „Es gibt da einen klaren Trend in der Medizin, der weg von der hochspezialisierten Hightech-Medizin hin zur ganzheitlichen Betrachtung der Gesundheit des Patienten geht." 

Wagner erläuterte am Mittwochnachmittag im Rahmen einer Belegschaftsversammlung die drei Schwerpunkte seiner künftigen Arbeit in Seefeld: Eine bestmögliche, moderne und am Menschen orientierte Versorgung der Patienten. Zudem will er sich darum kümmern, dass die Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten für die Mitarbeiter deutlich verbessert werden, auch um den Nachwuchsproblemen im ärztlichen Bereich zu begegnen. Zu guter Letzt will der 53-jährige begeisterte Hobbygärtner ein Netzwerk mit den den niedergelassenen Ärzten im Umfeld der Klinik aufbauen, „um zu signalisieren, dass die Patienten hier bei uns betreut werden können, nicht in die Großstadt geschickt werden müssen“, so Wagner weiter.

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