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Auch Vertreter des SV Söcking - hier ein Foto der Fußballmannschaft - waren bei dem Treffen dabei.

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Starnbergs Sportvereine wollen sich besser vernetzen

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Starnberg - 48 Sportvereine mit grob geschätzt 10 000 Mitgliedern gibt es in Starnberg. Eine Initiative möchte sie nun besser miteinander vernetzen.

Es ist erst ein paar Wochen her, da haben Sportreferent Winfried Wobbe und Peter Lietzenmaier vom SV Söcking mit einer interessanten Idee für Aufmerksamkeit gesorgt: Sie wollen in einer gemeinsamen Aktion von Schulen und Vereinen für Sportarten jenseits des Fußballs werben (wir berichteten). Nun haben die beiden Sportbegeisterten die nächste Idee, wie sie den Sport in der Kreisstadt für junge und alte Bürger attraktiver machen können. Das Zauberwort dabei lautet: Vernetzung.

„Wir müssen die Kommunikation der Vereine untereinander verbessern“, sagt Wobbe mit Blick auf 48 große und kleine Vereine – von den Adlerschützen Wangen bis zum Windsurfing-Club Starnberg. Terminkollisionen sollen so nach Möglichkeit ausgeschlossen, Synergieeffekte beispielsweise beim Kauf von Kleidung oder Sportgeräten genutzt werden. „Wir sollten uns bei Veranstaltungen nicht gegenseitig Konkurrenz machen“, ergänzt Lietzenmaier.

Dreh- und Angelpunkt dabei ist die städtische Internetseite (starnberg.de). Dort sollen die Vereine künftig übersichtlicher geordnet werden, unter anderem nach Sportarten oder Abteilungen sortiert, sodass interessierte Bürger ohne langes Suchen die für sie interessanten Angebote finden.

Bürgermeisterin Eva John hat ihre Unterstützung bereits zugesagt. Ohnehin solle die Internetseite im neuen Jahr neu gestaltet und anders aufgebaut werden, sagte sie jüngst beim Sportgespräch im Rathaus, zu dem Wobbe Vertreter aller Sportvereine der Kreisstadt eingeladen hatte. Näheres dazu ist noch nicht bekannt. Alle großen Starnberger Vereine bis hin zum 3000 Mitglieder zählenden TSV Starnberg waren auch anwesend.

Wobbe und seinem Mitstreiter Lietzenmaier schweben darüber hinaus auf der Internetseite ein großer Veranstaltungsblock und ein geschlossenes Forum vor, in dem sich autorisierte Vertreter der Vereine untereinander austauschen können. Ob auch diese beiden Punkte auf starnberg.de realisiert werden, scheint derzeit aber offen. Weil sie einen großen organisatorischen Aufwand vermutet, zeigte sich John beim Sportgespräch diesbezüglich zurückhaltend. Gerade was die Veranstaltungen anbelangt, müsse die Seite akribisch gepflegt werden.

Lietzenmaier kontert: „Wir bieten tatkräftige Unterstützung an“, sagt er. Für ein Jahr könnten die Sportvereine eine ehrenamtliche Kraft stellen, die das Internetangebot betreut und sich um diese beiden Punkte federführend kümmert. Das Interesse der Vereine sei jedenfalls vorhanden, betont er.

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