Vorstellung

Eine Vision fürs Seeufer

Starnberg - Eine Vision für das Ufer des Starnberger Sees wird am heutigen Dienstag in Starnberg vorgestellt. Der Plan sieht auch viele Wohnungen vor.

Der heutige Dienstag wird für Lutz J. Janssen ein besonderer, ein entscheidender Tag. Zusammen mit dem Architekten Sebastian Blum stellt er Stadträten, Behörden sowie interessierten Bürgern seinen Plan für einen Kompakttunnel am See inklusive des Bebauungskonzeptes vor. Hintergrund ist, dass womöglich schon am Donnerstag, 21. April, im Projektausschuss Bahnhof See eine Vorentscheidung über die Seeanbindung als Ganzes fällt. Janssen und Blum wollen die Stadt für ihre bis fast in jedes Detail geplante Vision interessieren.

Der aktuelle Entwurf sieht vor, die Gleise komplett in einen Bahntunnel zu verlegen, Bahnhof mit vier Gleisen inklusive (wir berichteten). So entsteht eine neue Promenade auf der Fläche der heutigen Gleisanlagen, die ebenerdig mit dem Bahnhof See liegt und somit das ergäbe, was das Ziel der Seeanbindung war: einen freien Blick und Weg von der Stadt zum See ohne Unterführungen. Zum Uferweg, der heutigen Promenade, und ans Wasser wären es wenige Stufen.

Auf dem Bahntunnel, am viel breiteren Uferweg, hat Architekt Blum fast 30 große und kleine Gebäude geplant mit Wohnungen und Geschäften – die den Blick von der Stadt auf den See nicht blockieren sollen. Am Ende der Ludwigstraßen und auf Teilen der Schiffswiese wären so rund 160 Wohnungen, auch im sozialen Wohnungsbau, denkbar, sagt Janssen. Die Gebäude mit unverbaubarem Seeblick auf dem Bahntunnel sind Millionen wert – sie sollen das Projekt finanzieren.

Wer sich für Details des Konzeptes interessiert, kann am Dienstag, 19. April, ab 18.30 Uhr im Undosa-Festsaal zuhören. 

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