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Immobilienmarkt

Wohnen für Normalverdiener kaum mehr bezahlbar

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Landkreis – Immer weniger Bewohner des Landkreises Starnberg können es sich noch leisten, hier zu wohnen. Das belegt eine neue Studie der gfw Starnberg, die jetzt vorgestellt wurde.

Die Mieten erreichen immer häufiger ein unerschwingliches Niveau, es wird zu wenig gebaut und es fehlt vor allem an kleinen und kleinsten Wohnungen.

Auch der Kreistag beschäftigte sich gestern mit dem Problem. Der Geschäftsführer des Verbands Wohnen, Michael Vossen, stand den Kreisräten Rede und Antwort. Er berichtete, dass das jüngste Bauprojekt des Verbands, der Neubau von 15 Wohnungen in Weßling, Ende Januar bezogen wurde. Im Januar 2018 sollen sechs Drei- und neun 2-Zimmer-Wohnungen in der Lohfeldstraße in Krailling fertiggestellt werden, im Mai 2018 22 weitere an der Margarethenstraße. Ein großes Wohnbauprojekt würde laut Vossen gerade Am Kallerbach in Tutzing vorbereitet. Dort sollen insgesamt 65 Wohnungen in zwei Abschnitten bis Sommer 2019 oder Anfang 2020 gebaut werden. Grobe Vorgespräche gebe es auch in Inning. „Weitere Maßnahmen hängen ausschließlich davon ab, dass uns die Gemeinden Grundstücke zur Verfügung stellen“, so Vossen.

Er versprach auch, einen Antrag der Grünen zu prüfen. Die wollen dadurch mehr Platz für Wohnraum schaffen, dass bei Neubauten auf Pkw-Stellplätze verzichtet wird. Statt dessen solle für die Mieter ein Carsharing für Elektroautos angeboten werden.

Bernd Pfitzner (Grüne) forderte die Gemeinden auf, mehr Flächen für den Verband Wohnen zur Verfügung zu stellen. „Die heute von vielen Kommunen praktizierten Einheimischenmodelle richten sich an Leute, die noch viel Geld haben“, sagte er. Ein Facharbeiter mit zwei Kindern könne sich im Landkreis aber auch kein Eigenheim leisten, selbst wenn die Gemeinde ihm den Grund über das Einheimischenmodell verpachtet. „Die Zukunft liegt im Geschosswohnungsbau“ pflichtete ihm Michael Vossen bei. 

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