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Florian Schuh, Braumeister Sven Leindl und Karl Heinz Krawczyk (v.l.) freuen sich auf den Start.

Verkauf ab April 2016

Starnberger Brauhaus auf der Zielgeraden

Höhenrain/Starnberg - Starnberg bekommt sein eigenes Bier: Das Starnberger Brauhaus, das gerade in Höhenrain entsteht, will ab April sein Bier auf den Markt bringen. Vorher gibt es noch einen Wettbewerb.

Bis zu 3000 Liter Bier am Tag will das Starnberger Brauhaus ab dem kommenden Jahr brauen. Der Neubau in Höhenrain ist fast fertig. Ab April soll der Verkauf beginnen – und vorher können sich angehende Fans an der Gestaltung der Etiketten beteiligen, teilte das Unternehmen des Bergers Florian Schuh und von Karl Heinz Krawczyk mit.

Im Bau: das Brauhaus.

Braumeister Sven Leindl wird sich zunächst um zwei Sorten kümmern. Geplant sind ein „Starnberger Hell“ und ein „Starnberger Spezial“, wobei es sich bei Letztgenanntem um ein naturtrübes Kellerbier in 0,33-Liter-Flaschen handelt. Passend dazu will das Brauhaus auch ein Krügerl anbieten. Eine Weißbierproduktion sei in Planung, einen Termin gibt es nicht. Wohl aber für den „Seenator“, ein Starkbier, das noch 2016 auf den Markt kommen soll.

Am Hochwald an der Straße Am Hohenrand in Höhenrain sind die Bauarbeiten für das rund 400 Quadratmeter große Brauhaus nahezu abgeschlossen. Im Januar wird die nach Unternehmensangaben hoch moderne und vollautomatische Brauanlage installiert. „Dann beginnen unsere Probesude, und wir gehen davon aus, im April 2016 mit unserem Bier auf den Markt zu gehen“, erklärte das Starnberger Brauhaus.

Abstimmung über Etiketten

Vorboten eines neuen Bieres: Das Aussehen der Flaschen steht fest, am Etikett wird noch gefeilt.

Eine der meistgestellten Fragen ist: Wo gibt’s das Bier? Florian Schuh und von Karl Heinz Krawczyk setzen zum einen auf den direkten Brauereiverkauf in Höhenrain. Dort werden neben den Trägern auch Partyfässer, Biertisch-Garnituren, Durchlaufkühler und Gläser zum Verleih angeboten. Mit dem regionalen Einzelhandel haben die beiden Verträge geschlossen, so dass es die Starnberger Biere auch in Getränkemärkten und Geschäften geben wird – in welchen, will die Firma noch bekanntgeben. Schuh, dem auch die Starnberger Alm gehört, und Krawczyk, Inhaber von „World of Wine“ in München, stecken rund zwei Millionen Euro in das Projekt.

Nachdem die Internetseite des Brauhauses unter www.brauerei.bayern bereits rege genutzt wird und die Firma in sozialen Netzwerken schon viele Freunde hat, kann sich jeder an der Gestaltung der Etiketten („Bapperl“) beteiligen. Auf der Website und bei Facebook können Interessierte für ihren Favoriten abstimmen und so mitentscheiden, wie die Starnberger Biere aussehen. Bisher haben sich über 200 Bierfreunde beteiligt. Die Aktion läuft noch eine Weile.

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