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Vom Hof direkt auf den Teller: Werner Haas aus Unering und Annemarie Pentenrieder (M.) von Starnberger Land überzeugen Kundin Ilona Ritz von den Vorzügen heimischer Produkte.

Starnberger Land

So gut schmeckt die Region

Starnberg - Das Interesse an regionalen Produkten wächst seit Jahren. Die Solidargemeinschaft Starnberger Land hat am Freitag ihre Waren präsentiert.

Bio-Suppen von Joachim Schwarz aus Unterbrunn, Eier vom Hof von Werner Haas aus Unering, dazu Käse, Schlagrahm und Äpfel aus Schwaben – die Solidargemeinschaft Starnberger Land hat am Freitag sich, ihre Erzeugnisse und die Menschen dahinter vorgestellt. Schon im zehnten Jahr in Folge präsentierte sich der Verein im Tengelmann-Markt am Bahnhof Nord.

 „Die Menschen achten immer mehr darauf, woher die Lebensmittel kommen“, sagt Vorsitzende Jana Schmaderer. Ein Ansatz, den Starnberger Land und die anderen Anbieter unter der Dachmarke „Unser Land“ seit Jahren verfolgen. Die Anforderungen an die einzelnen Produkte sind hoch. Sie müssen frei von Gentechnik und sämtlichen Zusatzstoffen sein. „Seit Tag eins wurde für unsere Produkte Gentechnik-Freiheit vorausgesetzt“, sagt Jana Schmaderer. Ein weiteres Kriterium ist die regionale Herkunft. Der Großteil erfüllt darüber hinaus Bio-Standard.

So auch die Suppen von Joachim Schwarz aus Unterbrunn. In sie kommen nur Produkte aus regionalem und biologischem Anbau. Das Schöne dabei: „Ich verwende marktuntaugliche Zutaten“, erklärt der Suppenkoch. Die Karotten sind also zu krumm fürs Gemüseregal, die Kartoffeln haben zu viele Beulen – was natürlich nichts an der Qualität ändert. Auch Stefan Kaiser setzt auf natürlich Erzeugung. 

Er betreibt bei Augsburg eine kleine Molkerei mit 18 Kühen und präsentierte den Starnberger Kunden zwei neue Käsesorten. Eiererzeuger Werner Haas aus Unering legt ebenfalls hohen Wert auf Regionalität und Qualität. „Meine Hühner bekommen nur das beste Futter aus der Region“, erzählt er. So seien die Eier quasi von der Region für die Region. Besonders stolz ist er auf das gefütterte Sojaeiweiß, das aus der Region stammt. Denn es ist als Futter sehr wichtig für die Hühner, kann allerdings nur schwer angebaut werden. 

Ein weiterer Stand lockte mit dem verführerischen Duft von Waffeln. Der Teig wurde aus verschiedenen „Unser Land“-Produkten angerührt. Die fertigen Waffeln konnten mit Bio-Äpfeln und Schlagrahm aus der Molkerei von Stefan Kaiser probiert werden. Die Bio-Äpfel stammen vom Apfelgarten der Familie Auracher in Spielberg. Die Solidargemeinschaft Starnberger Land gibt es bereits seit 17 Jahren.

Derzeit zählt sie um die 100 Fördermitglieder. Das Ziel ist in erster Linie die Vermittlung von einem gesunden Umgang mit Lebensmitteln. „Es geht uns um die Bewusstseinsbildung – sowohl nach außen bei den Kunden, aber auch nach innen, also bei unseren Mitgliedern und Erzeugern“, erklärt Starnberger-Land-Sprecherin Marianne Wagner. Dafür organisiert der Verein regelmäßig Veranstaltungen und Projekte, beispielsweise auch ein „Kinderkochen“. So könne man bereits den Kleinsten ein gesundes Bewusstsein für regionale Lebensmittel näher bringen, sagt Wagner

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