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Starnberger radeln immer weniger

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Starnberg - Schlechte Nachrichten für verkehrsgeplagte Starnberger: Immer weniger Einwohner der Kreisstadt erledigen ihre Wege per Zweirad, immer mehr nutzten das Auto. Ingesamt jedoch wächst der Verkehr in Starnberg nicht so stark wie die Einwohnerzahl.

Verkehrsplaner Prof. Harald Kurzak hatte voriges Jahr im Auftrag der Stadt rund 2000 Starnberger Haushalte nach ihren Gewohnheiten befragen lassen. Da die Fragen 2011 sich nicht gravierend von denen einer ähnlichen Befragung 1989 unterschieden, lassen sich die Ergebnisse gut vergleichen.

Auf den ersten Blick hat sich nicht viel geändert, genau genommen sogar manches verbessert. Die Stadt wuchs um 24 Prozent, die Zahl der Fahrten nur um 8 Prozent - der Verkehr hat also nicht so stark zugenommen wie zu befürchten war. Dennoch: 1989 nutzten 62 Prozent das Auto, 2011 waren es 67 Prozent. Die Radfahrer geraten immer mehr in die Defensive: Ihre Zahl sank von 13 auf sieben Prozent. Zu Fuß oder mit dem Bus erledigen praktisch ebenso viele Starnberger ihre Wege wie vor 22 Jahren.

Welche Schlüsse daraus zu ziehen sind und woher die Entwicklung kommt, wurde bei der Vorstellung der Zahlen am Montagabend im Starnberger Stadtrat nicht geklärt. Erst wollen die Stadträte die Langfassung der Untersuchung lesen. Die liegt allerdings noch gar nicht vor.

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