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Starnberger Schwarzfahrer

Staatsanwaltschaft musste Autos freigeben

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Starnberg – 19-mal wurde ein Starnberger ohne Fahrerlaubnis am Steuer seines Autos erwischt. Dennoch bekam er jetzt seinen Führerschein zurück (wir berichteten). Das sorgt für erheblichen Unmut in Starnberg.

Der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Ken Heidenreich, erklärt deshalb noch einmal ganz genau, warum der notorische Schwarzfahrer jetzt wieder ganz legal am Steuer sitzen darf: „Hier sind sich zwei unterschiedliche Verfahren ins Gehege gekommen“, so Heidenreich.

Dem Starnberger Schwarzfahrer sei vom Amtsgericht in München der Führerschein vorläufig entzogen worden. Doch statt ein Taxi oder die Bahn zu benutzen, fuhr der Mann einfach weiter im Auto herum. Und wurde regelmäßig von den Starnberger Polizeibeamten erwischt. Teilweise auch, weil Bürger die Polizei darauf aufmerksam gemacht hatten, dass der Schwarzfahrer wieder unterwegs ist.

Insgesamt 19-mal wurde er so erwischt. Dann reichte es der für Starnberg zuständigen Staatsanwaltschaft und sie verfügte, dass die beiden Autos, mit denen der Mann unterwegs war, beschlagnahmt werden, sagt Ken Heidenreich. Die Autos wanderten zunächst auf den Hof der Starnberger Polizei, später in die Verwahrstelle. Zwischenzeitlich stellte sich allerdings heraus, dass die Wagen nicht auf den Mann selbst, sondern auf seine Firma zugelassen waren. „Deswegen mussten wir sie ihm wieder zurückgeben“, so Heidenreich. Doch warum bekam er auch seine Fahrerlaubnis zurück, obwohl er 19-mal beim Schwarzfahren erwischt wurde? „Das liegt daran, dass es sich um zwei unterschiedliche Verfahren handelt“, sagt der Staatsanwalt.

Das Amtsgericht München habe verfügt, dass die vorläufige Einziehung der Fahrerlaubnis wegen des Vergehens in München aufgehoben werde. „Deswegen bekam er jetzt die Fahrerlaubnis zurück“, sagt Heidenreich.

Er verwahrt sich gegen die Behauptung, die Mühlen der Justiz würden unerträglich langsam mahlen, weil immer noch keine Anklage wegen des Fahrens ohne Führerschein erhoben wurde. „Dadurch, dass der Mann immer wieder erwischt wurde, startete jeweils ein neues Ermittlungsverfahren. Dieses wurde anschließend mit dem bestehenden Verfahren zusammengeführt“, so Heidenreich. Und so sei es dazu gekommen, dass die Ermittlungen immer noch nicht abgeschlossen sind, obwohl der Mann bereits im März 2015 erstmals erwischt wurde.  

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