Starnberger See Immobilien klärt über die Reform der Maklerprovison auf.
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Starnberger See Immobilien klärt über die Reform der Maklerprovison auf.

Starnberger See Immobilien

Die Maklerprovision: Wer bezahlt zukünftig den Immobilienmakler?

Ab dem 23. Dezember teilen sich Verkäufer und Käufer beim Immobilienkauf die Kosten für den Immobilienmakler. Starnberger See Immobilien klärt wichtige Fragen.

Nach einem Beschluss des Bundeskabinetts im Mai 2020 über die Reform zur Maklerprovision werden sich ab dem 23. Dezember 2020 Verkäufer und Käufer beim Immobilienkauf die Kosten für den vermittelnden Immobilienmakler teilen. Damit tritt deutschlandweit eine einheitliche Regelung zur Maklerprovision in Kraft.

Andreas Hammerl, Immobilienmakler und Prokurist der Starnberger See Immobilien GmbH & Co. KG gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen zu den Auswirkungen der Reform für Immobilien-Verkäufer bzw. Käufer:

Wer muss bei einem Immobilienverkauf bisher die Maklerprovision zahlen?
Andreas Hammerl: In den meisten Bundesländern existierte bis zum 23. Dezember 2020 keine einheitliche Regelung zur Provision bei einem Immobilienverkauf zwischen dem Verkäufer und Käufer aufgrund fehlender gesetzlicher Vorgabe. Im Normalfall liegt diese bei bis zu sechs Prozent der Kaufpreissumme zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Und wer muss laut Gesetz künftig die Maklerprovision zahlen?
Laut dem Beschluss des Bundeskabinetts vom Mai 2020 werden sich Immobilienverkäufer und -käufer ab dem 23. Dezember 2020 nun bundesweit einheitlich die Provision hälftig teilen. Was bisher meist nur in Bayern üblich war, ist nun für beide Parteien verbindlich, indem diese nun zu gleichen Teilen die Kosten für die Provision tragen. Eine einseitige Regelung, nach der nur der Käufer zahlt, wie dies in vielen Bundesländern außerhalb Bayerns üblich war und damit eine Partei übermäßig belastete, ist zukünftig nicht mehr möglich.
Für welche Art von Immobilien und für welche Zielgruppe gilt diese neue Regelung der Provisionsteilung?
Die Provisionsteilung der Maklercourtage betrifft nur Wohnungen, Doppel- oder Einfamilienhäuser. Mit der neuen Regelung zur Maklerprovision möchte der Gesetzgeber private Immobilienkäufer von Kaufnebenkosten entlasten. Allerdings tritt diese Regelung nur in Kraft, wenn der Käufer einer Wohnimmobilie als Verbraucher auftritt und nicht als Gewerbetreibender. 
Ab wann gilt die Reform der Maklerprovision?
Wie schon erwähnt, wurde der Beschluss zur Reform der Maklerprovision im Mai 2020 im Bundeskabinett verabschiedet und tritt am 23. Dezember 2020 in Kraft.
Andreas Hammerl, Immobilienmakler und Prokurist der Starnberger See Immobilien GmbH & Co. KG
Ist es nicht zu befürchten, dass durch das neue Gesetz zur Maklerprovision Immobilienverkäufer künftig ihren Anteil an der Provision auf den Verkaufspreis aufschlagen? 
Nein, denn nicht ein durch den Verkäufer und den Makler ausgehandelter Verkaufspreis bestimmt den Wert einer Immobilie, sondern die marktgerechte Einschätzung des höchstmöglich erzielbaren Verkaufspreises, ermittelt durch eine fachkundige und detaillierte Wertermittlung z.B. von Starnberger See Immobilien, definiert den einzig richtigen Markteintrittspreis. Hierbei ist es essenziell, den angestrebten Verkaufspreis so zu bestimmen, dass auch alle einfließenden Faktoren wie Standort, Zustand der Immobilie sowie die gegenwärtige Marktsituation richtig gewürdigt werden. Das sorgt für Vertrauen bei zukünftigen Käufern und beschleunigt den Verkaufsprozess.
Lohnt sich aus Sicht des Immobilienverkäufers zukünftig noch die Vermarktung durch einen erfahrenen Immobilienmakler?
Selbstverständlich, denn ein Haus oder eine Wohnung zum bestmöglichen Preis und in absehbarer Zeit an einen Erwerber mit geprüfter Bonität zu verkaufen erfordert besondere Kenntnisse und spezielles Fachwissen, das ein Privatverkäufer ohne fundierte Ausbildung und langjährige Erfahrung im regionalen Immobilienmarkt nicht haben kann. Insbesondere die Frage des Bewerbungspreises spielt herbei eine große Rolle. Ist dieser zu niedrig, verschenkt man Geld; ist er zu hoch, besteht die Gefahr ernsthafte Kaufinteressenten gleich zu Beginn zu verlieren. Eine Analyse der Angebotspreise von Eigentumswohnungen auf dem Immobilienportal Immowelt hat z.B. ergeben, dass bis zu 24 Prozent der privaten Inserenten ihren Angebotspreis nachträglich anpassen mussten, da der vorher angegebene Verkaufspreis nicht marktgerecht war.
Ein seriöser Immobilienmakler punktet neben einer qualifizierten Bewertung der zum Verkauf stehenden Immobilie zum Sachwert und Ertragswert ganz besonders mit einem umfangreichen Vermarktungskonzept und einer regional schlagkräftigen Marktposition samt solventem, vorgemerkten Kundenpotenzial. Hauseigene Werbeabteilungen, hohe Besucherzahlen auf der eigenen und anderen, etablierten Internetseiten sowie eine juristisch stimmige Vertragsgestaltung und die Bonitätsprüfung der Kaufinteressenten runden den qualifizierten Service ab.

Weitere Informationen sind bei Starnberger See Immobilien erhältlich. Interessenten können unter der E-Mail info@see-immo.de oder telefonisch unter der Nummer 08157 - 99 66 66 kostenloses Informationsmaterial, wie z.B. den Immobilien-Marktbericht, anfordern oder einen kostenfreien und unverbindlichen Beratungstermin vereinbaren.

Kontakt

Starnberger See Immobilien GmbH & Co. KG
Kurt-Stieler-Straße 4
82343 Possenhofen
Telefon: 08157 99 66 66
Mail: info@see-immo.de
Web: www.see-immo.de

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