Ein Segelboot und ein Standup-Paddler auf dem Starnberger See vor der Kulisse der Berge.
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Wassersport auf dem Starnberger See verlangt in einigen Fällen auch Genehmigungen und manche Bereiche des Sees sind tabu.

Bei Possenhofen

Starnberger See: Wassersportler ohne Genehmigung unterwegs - Jugendlicher völlig uneinsichtig

  • vonSandra Sedlmaier
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Die Polizei Starnberg hat auf dem Starnberger See am Wochenende drei Wassersportler erwischt, die nicht ordnungsgemäß unterwegs waren. In allen drei Fällen müssen die Betroffenen mit einem Bußgeld rechnen.

Possenhofen – Mit Beginn der Wassersportsaison nehmen die Beamten der Wasserschutzpolizei wieder ihre Streifenfahrten auf, teilt die Polizei mit. „Hierbei zeigt sich immer wieder, dass viele Wassersportler die bestehenden Regeln nicht kennen oder einfach nicht ernst nehmen“, sagte ein Polizeisprecher.

Starnberger See: Polizei kontrolliert Wassersportler - Bußgeld für Jugendlichen

So wurde am Samstagnachmittag gegen 16 Uhr vor Possenhofen ein 17 Jahre alter Stockdorfer kontrolliert. An seinem Schlauchboot hatte er zwar einen Elektroaußenbordmotor angebracht, das notwendige Kennzeichen fehlte aber – ohne die erforderliche Genehmigung bekommt er auch keines. Auf den Jugendlichen, der bei der Kontrolle völlig uneinsichtig war, kommt ein Bußgeld zu, dessen Höhe das Landratsamt festsetzt.

Starnberger See: Münchner durchquert mit Kanu Fischschongebiet

Auch ein 47-jähriger Starnberger kann sich auf einen Bußgeldbescheid einstellen, weil er am Sonntagnachmittag mit seinem Segelboot mit Motor, aber ohne Genehmigung auf Höhe Tutzing unterwegs war.

Die dritte Bußgeldanzeige des Wochenendes kommt auf einen 46 Jahre alten Münchener zu. Er fiel den Beamten auf, weil er mit seinem Kanu das Fischschongebiet an der Roseninsel durchquerte.

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