Starnberger Verkehr

Ortsnahe Umfahrung wird untersucht

Starnberg - Eine ortsnahe Umfahrung für Starnberg soll genauer untersucht werden. Dafür sprach sich der Projektausschuss Verkehr am Montagabend aus - der Tunnel jedoch wurde nicht zu den Akten gelegt.

Der Projektausschuss Verkehrsentwicklung des Starnberger Stadtrates hat am Montagabend einstimmig beschlossen, für das Verkehrsentlastungsszenario „Ortsnahe Umfahrung“ ein Realisierungskonzept erarbeiten zu lassen. Bürgermeisterin Eva John versicherte, dies werde „zügig, mit sehr hoher Priorität“ geschehen. Ebenso einstimmig erging eine Empfehlung an den Stadtrat, „derzeit keine der anderen Entlastungsvarianten auszuschließen“. Eine Festlegung auf eine innere oder äußere Variante der ortsnahen Umfahrungslösung nahm der Ausschuss nicht vor. Die endgültige Entscheidung fällt im Stadtrat Mitte des Monats.

Die Verkehrsplaner hatten einige so genannte Netzmodifikationen, etwa Tempo 30 auf bestimmten Strecken, in ihre Berechnungen einfließen lassen. Ergebnis: Die Entlastungswirkung aller Lösungen verbessert sich zumeist. Das machte die Entscheidung nicht leichter. Eine Lösung - neben dem Tunnel und der ortsnahen Trasse gibt es noch die ortsferne, die jedoch eine geringere Entlastungswirkung für die Innenstadt hätte - wurde deswegen auch nicht gestrichen. 

Der Antrag der WPS, alle Pro-Tunnel-Beschlüsse aus den vergangenen Jahren aufzuheben, wurde von der WPS selbst geändert. Die Beschlüsse sollen nicht aufgehoben, sondern nur ausgesetzt werden. Dafür gab es eine Mehrheit, doch stimmten die Tunnelbefürworter dagegen.

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