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Starnberger Verkehrsstatistik

Mehr Unfälle auf der Umleitungsstrecke

Starnberg - Mehr Verkehr bringt mehr Unfälle - auch wenn es viele kleine sind. Die Verkehrsstatistik für die Stadt Starnberg zeigt vor allem eines: Es gibt mehr kaputte Spiegel an einer Straße.

In jeder Unfallstatistik der Polizei steht eine Straße immer ganz oben: die Kaiser-Wilhelm-Straße, auch Spiegelstraße genannt. Im Jahr 2015 sind die Unfallzahlen dort um 65 Prozent gestiegen, nämlich auf 76. Die Masse sind abgefahrene Spiegel und dergleichen, schwere Unfälle waren die Ausnahme. Es gab zwei Leichtverletzte und 24 Unfälle mit höherem Schaden. Die Zahl der Unfallfluchten hat sich von 11 auf 24 mehr als verdoppelt. Diese Zahlen beziehen sich auf das ganze Jahr 2015, doch gibt es auch eine Statistik für Mitte 2015 bis April 2016 – jene Zeit, in der die Kaiser-Wilhelm-Straße wegen der Einbahnregelung auf der Wittelsbacherstraße mehr Verkehr aufnehmen muss. Zwischen 1. Juni 2015 und 12. April gab es im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Anstieg um 28,3 Prozent, vor allem bei den so genannten Kleinunfällen. Die Fahrerfluchten hingegen nahmen nur gering zu.

Insgesamt haben sich 2015 im Stadtgebiet mehr Unfälle ereignet als 2014: 1385 waren es, 13,9 Prozent mehr. Bei jedem zehnten Unfall gab es Verletzte – insgesamt 147, darunter 28 Schwerverletzte. In die Statistik fließen auch Autobahn und Landstraßen ein. Drei Menschen kamen ums Leben, zwei Fußgänger in der Stadt und ein Motorradfahrer bei Wangen. 2014 gab es kein Todesopfer zu beklagen. Die Masse der Unfälle waren mit mehr als 60 Prozent Kleinunfälle. Bei allen anderen entstand ein Schaden von rund 1,7 Millionen Euro. In 355 Fällen flohen die Verursacher, beinahe jeder zweite wurde ermittelt.

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