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Drittbester Scorer der Liga: Herrschings Außenangreifer Tom Strohbach (l.).

Volleyball

Die Statistik spricht für den TSV Herrsching

Herrsching - Nach einer knapp dreiwöchigen Winterpause startet die Volleyball-Bundesliga an diesem Wochenende in die Rückrunde. Zum Auftakt empfängt der TSV Herrsching am Samstag, 19 Uhr, den TV Rottenburg in der heimischen Nikolaushalle.

Für TSV-Coach Max Hauser ist das erste Spiel im neuen Jahr „eine Wundertüte“. Während sich Herrsching zwischen den Jahren eine Auszeit genehmigte, musste Rottenburg im Südwest-Derby gegen den VfB Friedrichshafen ran. Das verlor die Mannschaft von Kulttrainer Hans-Peter Müller-Angstenberger zwar mit 1:3, aber: „Wir haben gegen Friedrichshafen ein gutes Spiel gemacht und mutig gespielt. Wenn wir mit dieser Einstellung auch in die Partie gegen Herrsching gehen, blicke ich optimistisch in die Begegnung“, so Müller-Angstenberger.

Die Gäste aus dem Schwäbischen rangieren aktuell drei Punkte hinter Herrsching. Ein Sieg ist also Pflicht, um Platz sieben zu verteidigen. Das Ziel am Ammersee heißt aber Platz sechs. Auf diesem Platz, der zur direkten Playoff-Teilnahme berechtigen würde, steht zur Saisonhalbzeit der TV Ingersoll Bühl. Und die Bisons haben es in den kommenden Spielen mit den deutschen Topteams aus Berlin und Friedrichshafen zu tun. Für Herrsching steht nächste Woche das Auswärts-Doppel bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen und der Kaderschmiede des VC Olympia Berlin auf dem Programm. Läuft alles nach Plan, könnte sich das Hauser-Team in der kommenden Woche wieder Platz sechs zurückerobern.

Erstmals kann Hauser, der am Neujahrstag seinen 33. Geburtstag feierte, personell aus dem Vollen schöpfen. Auf der Diagonalen hat Hauser die Qual der Wahl zwischen dem wiedergenesen Matthew Tarantino und Julius Höfer, der den US-Boy in der Hinrunde mehr als würdig vertrat. Wer letztlich in der Startformation steht, wird wohl eine Bauchentscheidung von Hauser werden.

Im Mittelblock, in der Hinrunde eine der Problemzonen beim selbst ernannten Geilsten Club der Welt, ist über den Jahreswechsel Entspannung eingekehrt. Mit Roy Friedrich, Nicolai Grabmüller und Peter Ondrovic stehen alle drei etatmäßigen Spieler zur Verfügung.

Entschieden hat sich der Übungsleiter dagegen bereits auf der Annahme-/Außenangriff-Position. Neben dem gesetzten Tom Strohbach – der Ex-Rottenburger ist derzeit der drittbeste Scorer der Liga – wird Benedikt Doranth beginnen. Der TV Rottenburg ist so etwas wie Doranths Lieblingsgegner. Die Startformation komplettieren Zuspieler Patrick Steuerwald und Libero Ferdinand Tille.

„Das wird kein bisschen leichter als im Hinspiel“, glaubt Hauser. Das gewann der GCDW knapp mit 3:2 Sätzen. Im vierten Satz sah Herrsching schon wie der sichere Verlierer aus, kämpfte sich aber ins Match zurück und entschied den Tie-Break für sich. Gegen keine andere Mannschaft der Volleyball-Bundesliga hat Herrsching eine bessere Bilanz. Siebenmal standen sich die Baden-Württemberger und die Oberbayern in den letzten zweieinhalb Jahren gegenüber, fünfmal siegte Herrsching.

Dirk Schiffner

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