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Sie sind die Profis: Jörg Alexander (Mitte) mit Fingerfertigkeit und Magie, Susi und Reto Götte in der Kochkunst und in der Betreuung der Gäste. 

Erlebnis-Gastronomie

Staunen und Schlemmen im Manthaler

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Manthal - Essen und Zauberkunst verbinden möchte das Wirtsehepaar Götte in seiner Waldgaststätte. Sehen Sie hier die Termine für die Veranstaltungen.

Fein essen mit Gänsehaut und Grusel-Faktor (so genannte Krimi-Dinner) oder eingebettet in ein Varieté-Programm Sterneküche genießen (wie in Schuhbecks teatro) – seit vielen Jahren feste Bestandteile der einschlägigen Szene. Erlebnis-Gastronomie nennt man solche Events, die dann und wann auch im Fünfseenland zu buchen sind. Susi und Reto Götte, Betreiber der Waldgaststätte im Berger Ortsteil Manthal, setzen diesem Genre eins drauf. An fünf Abenden lädt das Wirtsehepaar in diesem Sommer ein zu „Magie im Manthaler – Staunen und Schlemmen am Starnberger See“.

Der Ablauf: Essen, Show, Essen, Show

Der erste magische Abend steigt am Sonntag nach Pfingsten, am 22. Mai, 18 Uhr (Einlass 17.30 Uhr). Die maximal 50 Teilnehmer sollen drei Stunden lang staunen und schlemmen. Für das Staunen wird Jörg Alexander sorgen, einer der fünf besten Zauberkünstler in Deutschland, wie seine Managerin Carola Renauer versichert. Die Vorstellung ist in zwei jeweils 45-minütige Showblöcke aufgeteilt. Zum Auftakt gibt es Finger-Food als Vorspeise, dazwischen den Hauptgang (mal Fisch, mal Fleisch) und zum Abschluss das Dessert. Das Ende ist allerdings offen. Wer mag, bleibt in geselliger Runde beisammen, um über das Erlebte zu reden oder sich mit dem Künstler auszutauschen.

Jörg Alexander kann viel erzählen. Über sich, sein Hobby, das letztlich zum Beruf geworden ist, und sein Verständnis von Magie. Er ist kein Zauberer von der Stange. Mit Jungfrauen zersägen oder weiße Kaninchen aus dem Zylinder zaubern hat er nichts am Hut: „Im intimen Rahmen möchte ich meinem Publikum zeigen, wie toll Zauberkunst sein kann.“ Er möchte bei den Menschen, die ihm zusehen, deren Verständnis von der Welt, was sie für die Realität halten, ein wenig ins Wanken bringen. 

Alexander ist mehrfach ausgezeichneter Zauberer

Dazu bedient er sich – nicht nur, aber auch – alter Kunststücke, mit denen sich zum Beispiel vor 100 Jahren der Magier Johann Nepomuk Hofzinser in Wien einen Namen gemacht hat. Alexander hat diese alten Kunststücke modernisiert, sei es beim Verwandeln von Spielkarten, dem verblüffenden Spiel mit Geld oder auch beim Gedankenlesen. „Was im Kopf seines Gegenüber vorgeht, das macht den Menschen neugierig“, weiß Alexander. Er möchte, dass sein Publikum den Alltag für zwei Stunden abstreift und träumt, wie zuletzt als Kind.

So war es bei dem Magier selbst auch. Der studierte und diplomierte Elektrotechniker, geboren 1963 in Nürnberg, ließ sich als Kind von den kleinen Zauberkunststücken eines Onkels, der Münzen verschwinden lassen konnte, in den magischen Bann ziehen. Seitdem studierte der Bub Zauberbücher und hatte mit 14 Jahren den ersten Kontakt zum Magischen Zirkel von Deutschland. Mit 16 nahm er erstmals an einem Zauberkongress teil und gewann sogleich den 1. Preis. Es folgten zwei Deutsche Meisterschaften und viele andere, auch internationale Auszeichnungen. Mit 31 ließ er Elektrotechnik Elektrotechnik sein und machte sein Hobby zum Beruf.  

Magie im Manthaler: Das sind die Termine

Staunen und schlemmen am 22. Mai, 19. Juni, 17. Juli, 7. August und 18. September, jeweils ab 18 Uhr (Einlass 17.30 Uhr). Eintritt: 65 Euro inkl. Aperitif und Drei-Gänge-Menü. Reservierung: z (089) 36 10 04 22, E-Mail: tickets@zauberkunst.de. Weitere Informationen: www.zauberkunst.de, www.manthaler.de

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