+
Symbolbild

Rattern über der Stadt

Steine auf S-Bahn? Hubschrauber im Einsatz

Starnberg - Weil angeblich Kinder Gegenstände oder Steine auf S-Bahnen werfen, ist ein Hubschrauber der Bundespolizei am Montagnachmittag länger über Starnberg gekreist. Die Besatzung fand auch etwas.

Am Nachmittag waren Meldungen eingegangen, wonach Unbekannte - die Rede war von fünf bis sechs Kindern - von einer Unterführung am Oberen Seeweg/Niederpöcking Gegenstände, eventuell Steine, auf die S-Bahn-Gleise werfen. Angeblich sollen auch Autos angehalten worden sein. Die Bundespolizei hatte einen Hubschrauber in der Nähe, der die Strecke abflog - und auch etwas fand. 

Kurz nach der ersten Meldung gegen 15.15 Uhr war ein Hubschrauber der Bundespolizei-Fliegerstaffel Oberschleißheim gestartet. Bei der Streckenabsuche konnte die Hubschraubercrew im Gleis unterhalb der Bahnüberführung mehrere Straßenbegrenzungspfosten längs der Gleise entdecken und Entwarnung geben, teilte die Bundespolizei mit. Die Kinder hatten sich bereits unerkannt entfernt; eine Absuche einer Steife blieb erfolglos. Für die Bahn und deren Reisenden bestand zu keiner Zeitpunkt eine Gefahr, da die Straßenbegrenzungspfosten längs der Schienenstränge lagen. Zu Beeinträchtigungen im Bahnverkehr kam es nicht.

Die Bundespolizei bittet um erhöhte Aufmerksamkeit, insbesondere während der Osterferien. "Immer wieder kommt es gerade in den Frühlingsmonaten vor, wenn der Bewuchs von Sträuchern und Bäumen entlang von Bahnlinien noch nicht als natürlicher Zugangsschutz dient, und wenn die Bahn während der Schulferien manchem Schüler, der diese Zeit zu Hause verbringt, als attraktiver Spielplatz dient, dass lebensgefährliche Gefahrenmomente entstehen. Kinder unterschätzen leicht die Gefahren, die vom Bahnbetrieb ausgehen und können diese oft auch nicht einschätzen", heißt es in einer Pressemitteilung. Anwohner und Reisende, die im Bereich von Gleisen und Bahnanlagen spielende Kinder beobachten, werden gebeten, diese anzusprechen und bei besonderer Gefahr auch sofort die Polizei (Notrufnummer 110) zu informieren.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Freundeskreis geht neuen Weg
Veränderungen brauchen Zeit. Das hat der Freundeskreis Kloster Andechs gemerkt, nachdem die Mitglieder ihre Arbeit nach 30 Jahren neu ausgerichtet hatten.
Freundeskreis geht neuen Weg
Neues Feuerwehr-Gerätehaus in Gilching: Entsteht der Bau am Festplatz?
Noch in diesem Jahr soll der Standort für ein neues Feuerwehrgerätehaus gefunden sein, versprach Gilchings Bürgermeister Manfred Walter.
Neues Feuerwehr-Gerätehaus in Gilching: Entsteht der Bau am Festplatz?
FDP verliert engagierten Kämpfer
Der am Mittwoch an seinem 70. Geburtstag verstorbene FDP-Gemeinderat Hellmut Kirchner hinterlässt für viele langjährige persönliche und politische Weggefährten eine …
FDP verliert engagierten Kämpfer
Schulbus nach Traubing: Eltern von Gastschülern sollen mehr zahlen
Die Schulen im Gemeindegebiet werden den Tutzinger Haupt- und Finanzausschuss in Zukunft intensiv beschäftigen. Den Rechnungsprüfern fielen gleich mehrere …
Schulbus nach Traubing: Eltern von Gastschülern sollen mehr zahlen

Kommentare