Starnberg lässt es anders leuchten

Starnberg - Ein Mix aus unterschiedlichen Formen und Systemen - das ist die Starnberger Straßenbeleuchtung. Zumindest stadtteilweise soll das anders werden.

Die unterschiedlichen Arten der Straßenbeleuchtung in der Stadt machen nicht auf alle einen guten Eindruck. CSU-Stadtrat Gerd Weger ist der Ansicht, dass es „wahrscheinlich keine vergleichbare Kommune gibt, in der es so unterschiedliche Straßenleuchten gibt wie in unserer Stadt“. Er hat deshalb bei Bürgermeisterin Eva John beantragt, in den Gebieten der Stadt entweder gleiche Leuchtkörper zu installieren oder die Laternen besser zu warten.

Laut Weger gibt es im Bereich Innenstadt, Ecke Ludwig-/Maximilianstraße fünf verschiedene Leuchtenarten, rund um den Bahnhof Nord drei. Nach Auskunft von John rennt Weger offene Türen ein, da Stadtbaumeister Stephan Weinl den Stadträten bereits versichert habe, möglichst durchgängige Straßenbeleuchtungen in zusammenhängenden Stadtgebieten installieren zu wollen. So sei bereits eine Bestandsaufnahme durchgeführt worden sowie ein Strategie- und Sanierungskonzept in Arbeit. „Nichts zu tun, wie es Herr Weger alternativ vorschlägt, geht aus unserer Sicht gar nicht“, sagte John.

Die Stadt müsse auch der technischen Entwicklung folgend immer mal wieder Probestrecken akzeptieren. An der Leutstettener Straße werde gerade ausprobiert, welche positiven Folgen die Umrüstung auf verschiedene LED-Leuchten haben könnte. Diese Versuche werde die Stadt fortführen. „Hinsichtlich Effizienz und Beleuchtungsstärke müssen wir die Lampen technisch laufend anpassen“, so John.

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