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Jahresausstellung des Kulturvereins Berg: Marlies Beth, Lucie Plaschka und Petruschka Thomas hängten die Werke ihrer Kollegen so, dass es ein Glück ist. 

Die Suche nach dem Glück

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Berg - „Auf der Suche nach dem Glück“ ist das Motto der diesjährigen Jahresausstellung des Berger Kulturvereins, die an diesem Wochenende im Berger Marstall zu sehen ist.

Ein glückliches Händchen bewies Petruschka Thomas, die mit ihren Helfern beim Hängen die Vielfalt der eingereichten Arbeiten zu einem überschaubaren Ganzen vereint.

„Wer die Augen offen hält, dem wird manches gelingen. Doch besser geht es dem, der versteht, eines zuzudrücken.“ Klammheimlich gibt Christiane Leimklef dem Besucher eine Empfehlung mit auf den Weg, geschrieben auf ein Paar Schuhe, die sie „Glücksschlurfer“ nennt. Leider kann man sie nicht anziehen. Also macht man es wie die Bronzefigur, die Ernst Grünwald auf einen Sockel gestellt hat. „Wo bist du?“ heißt die Figur, die einfach losläuft, die Arme gen Himmel gestreckt, Blick nach oben. Wonach der kleine Kerl sucht, bleibt dem Betrachter überlassen. Augen auf halten und sich einlassen, ist die beste Devise für die Schau.

Für viele Künstler sind Beziehungen der Schlüssel fürs Glück. Die Familie, wie bei Christine Johne, oder das Verliebtsein wie bei Gerdi Herz. Glück kann aber auch kindliche Unschuld sein, wie in den Kinderszenen von Schaul Feivel, ein Sonnenstrahl im Gesicht (Elisabeth Zacharias), ein sportlicher Sieg (Heide Schmidbauer) und ein selbstgebautes Musikinstrument wie bei Dazze Kammerl.

Natürlich bleibt das Flüchtlingsthema nicht aus. Isolde Grötzinger umreißt es mit wenigen Strichen mit einer überzeugenden, „flüchtigen“ Skizze. Ein Papierschiff in einer Wanne, daneben eine Figur, das reicht, um den Bogen von Hoffnung bis zur harten Realität auf Leinwand zu spannen. Es geht auch mit Humor wie bei Andrea Maehner, die Katzenschnurrhaare zum „Schnurrbart des Propheten“ macht. Ob die Haare von einer Glückskatze stammen, ist nicht ersichtlich.

Die Jahresausstellung

des Berger Kulturvereins: dieses Wochenende, 11 bis 18 Uhr, im Marstall in Berg.

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