Starnberger See ohne Wasser: Auf dieser Kombination aus Sonardaten und Satellitenbild ist die Attraktivität des Ostufers für Taucher zu erahnen - es geht steil nach unten. 

Tauchunfälle: Ausbildungsverbot an Steilwand?

Berg/Starnberg - Schärfere Kontrollen, begrenzte Tauchverbote: Das Landratsamt Starnberg prüft diverse Möglichkeiten, die Sicherheit im Tauchsport zu erhöhen. Für Tauchschulen könnte es harte Einschnitte geben.

Ein Runder Tisch aus Behörden, Polizei, Rettungsdiensten und Tauchern hat diese Woche Möglichkeiten besprochen, die Sicherheit für Taucher im Starnberger See zu erhöhen. Im Ergebnis will das Landratsamt Möglichkeiten prüfen, die Kontrollen auszudehnen. Die Allgemeinverfügung, die Tauchregeln für den Starnberger See, sind schon jetzt streng und sehen beispielsweise ein Nachttauchverbot vor.

Zum anderen wird es wohl ein Tauchverbot im Bereich von Slipanlagen geben. Das zumindest wird genau geprüft, erklärte Kreissprecher Stefan Diebl. Ein ähnliches Verbot gilt bereits für Bereiche an Dampferstegen. Punkt drei der Ergebnisliste sind Regelungen für die Tauchausbildung. So könnte es zeitliche Einschränkungen für Ausbildungstauchgänge geben. Die Polizein plädiert für ein komplettes Schulungsverbot an der Steilwand bei Allmannshausen (Seeburg). Versierte Taucher wären davon nicht betroffen, begründet Starnbergs Polizeichef Norbert Reller.

Im vorigen Jahr waren drei Taucher am Ostufer des Starnberger Sees ums Leben gekommen. In allen drei Fällen hatten die Ermittlungen menschliches Versagen als Unfallursache ergeben.

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