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Großeinsatz am Starnberger See. Es waren sogar drei Rettungshubschrauber im Einsatz. 

An der Steilwand

Großeinsatz mit drei Hubschraubern am Starnberger See: Taucher in Klinik geflogen 

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Nahe der Seeburg bei Allmannshausen ist es am Montagmittag zu einem Unfall gekommen. Taucher mussten offenbar einen Notaufstieg machen.

Berg - Bei einem Tauchunfall an der Steilwand bei Allmannshausen südlich von Berg am Starnberger See ist ein Taucher am Montagmittag schwer verletzt worden. 

Notaufstieg

Der Notaufstieg ist ein schneller und direkfer Aufstieg bis zur Wasseroberfläche. Dabei können die empfohlenen Aufstiegsgeschwindigkeiten und Dekompressionsstopps missachtet werden. Mehr Infos hier.

Wie die Starnberger Polizei mitteilte, tauchten ein 37-Deutscher sowie drei Russen (51 und zweimal 38 Jahre alt) am Montagmittag bei Almannshausen im Starnberger See. Die Gruppe erreichte eine Tauchtiefe von 30 Meter, als man geschlossen auf 18 Meter auftauchte. Dort leitete einer der vier Taucher aus bislang unbekannten Gründen einen Notaufstieg bis zur Wasseroberfläche ein. Sein zugeteilter Tauchkamerad folgte ihm. An der Wasseroberfläche klagte der zuerst aufgestiegene Mann über starke Schmerzen. Sofort wurde von seinem Kameraden der Notarzt verständigt. Kurz darauf wurde der Verletzte mit dem Rettungshubschrauber in das Unfallklinikum Murnau geflogen. 

Über den aktuellen Gesundheitszustand des Schwerverletzten liegen derzeit keine neuen Erkenntnisse vor. Sein Tauchpartner wurde anschließend sicherheitshalber mit dem Rettungswagen ebenfalls ins Klinikum Murnau gebracht. Die anderen beiden Taucher blieben unverletzt. 

Die Polizei stellte die Ausrüstung des Verletzten für eine Untersuchung des Unfalls sicher.  Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort, darunter auch drei Rettungshubschrauber.

Großeinsatz am Starnberger See:

Erneuter Tauchunfall an der Steilwand bei Allmannshausen

Immer wieder Todes-Dramen an diesem Tauchplatz

Am Karsamstag 2017 kam es genau an dieser Stelle zu einem tödlichen Unfall. Ein 50-jähriger Taucher aus Landsberg trieb leblos im Starnberger See, nachdem er zuvor im Bereich der Steilwand bei Allmannshausen unterwegs war, wie merkur.de berichtete.

Die Allmannshausen am Ostufer des Starnberger Sees.

Im März 2013 bezahlten die routinierten Taucher Peter R. (67) aus Jesenwang und Franz S. aus Eichenau (47) ihren Ausflug an der Steilwand mit dem Leben. Ihr Notausstieg aus 53 Metern Tiefe scheiterte. Kritiker fordern schon längst ein Tauchverbot an dieser Stelle. „Der Tauchplatz ist beliebt, aber auch überlaufen. Die Sicht ist besonders schön, die Tiefe aber gefährlich. Es wird sehr schnell sehr steil“, erklärte Andreas Rothaler vom TSC Starnberg die Anziehungskraft des Ortes gegenüber merkur.de

Ein Jahr später, im März 2014, verunglückte ein Münchner (56) an dieser Stelle. Er wurde zwar aus 22 Meter Tiefe noch von seinem Tauchpartner an Land gebracht, verstarb dann jedoch an den Folgen im Krankenhaus, meldete merkur.de

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