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Da ist das Ding: Kapitän Daniel Kunz, Sportwart Matthias Wörsching, Dominic Weidinger, Jakob Schnaitter, Luis Chab, Kai Herda, Markus Weiglhofer, Ferdinand Guggenmos, Nils Strachauer, BTV-Spielleiter Karl-Heinz Zeidler.

Tennis

TSV Starnberg macht sein Meisterstück

Starnberg - Regionalliga, sie kommen. Die Tennis-Herren des TSV 1880 Starnberg krönten sich am Sonntag durch einen souveränen Heimerfolg zum Meister der Bayernliga Süd.

„Als ich vor rund 15 Jahren zum Verein gekommen bin, hat die Mannschaft in der Regionalliga, die damals die 2. Liga war, gespielt. Wir sind dann aber mit einer jungen Truppe schnell abgestiegen“, erinnert sich Daniel Kunz. Seit Sonntag darf der Kapitän des Starnberger Tennis-Teams mit den Vorbereitungen für einen neuen Versuch in der Regionalliga beginnen. Durch den klaren 13:8 (10:2)-Heimsieg über Wolfratshausen sicherten sich die TSV-Akteure den Meistertitel in der Bayernliga.

„Es müsste schon viel schiefgehen, dass wir den Aufstieg nicht annehmen. Die Jungs haben sich das verdient“, sagte Kunz. Der Spielführer musste am letzten Spieltag aufgrund von Personalproblemen selbst ins Geschehen eingreifen. Er schlug Tobias Eichmann glatt in zwei Sätzen. Auch sonst hatten die ebenfalls stark dezimierten Gäste wenig zu melden. „Wir hätten Starnberg gerne mehr Gegenwehr geboten, auch weil wir nicht Sechster werden wollten. Aber zwei unserer Schlüsselspieler sind kurzfristig ausgefallen“, sagte Wolfgang Wenus, der einst selbst in Starnberg aufschlug. „Ich gönne es aber meinem Ex-Verein, denn das ist schon eine geile Truppe“, so Wenus.

Die Starnberger zeigten am Sonntag, dass sie Ausfälle gut verkraften können. Ferdinand Guggenmos feierte im vierten Anlauf seinen ersten Saisonsieg. Der aus dem zweiten Team aufgerückte Nils Strachauer holte gar seinen ersten Erfolg in der Bayernliga. Dominic Weidinger krönte seine starke Saison und machte mit dem glatten Erfolg über Wenus die 7:0-Einzelbilanz perfekt.

Markus Weiglhofer holte den wichtigen fünften Punkt. Selbst drei ausgelassene Matchbälle brachten den Österreicher nicht aus der Ruhe. Ein Sonderlob von Kunz bekam aber ausgerechnet Jakob Schnaitter, der sein Match gegen Philipp Piyamongkol noch aus der Hand gab. „Er hat sich an Position eins viel besser geschlagen, als ich vor der Saison gedacht hätte“, sagte Kunz, der nun erstmal Geld auftreiben muss. Schließlich werden die Starnberger in der 3. Liga anders als bisher Schiedsrichter bezahlen müssen. Zudem sind die Fahrtkosten deutlich höher. „Wir müssen aber natürlich auch schauen, ob wir überhaupt ausreichend Plätze zur Verfügung haben. Immerhin hat sich das Thema Bebauung erstmal erledigt“, sagte Kunz in Bezug auf die neuesten Entwicklungen in Sachen Vereinsgelände am Riedener Weg.

Aufgrund der klaren Führung nach den Einzeln waren die Doppel am Sonntag nicht mehr gespielt worden. Tobias Huber

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