Begeistert vom neuen Wahrzeichen: Dr. Stephan Wanner, Peter Stich, Bernhard und Cornelia Pfeufer, Gernot Abendt, Christoph Winkelkötter und Karl Roth (v.l.). Foto: svj

Aufwärts geht's im Tutzinger Süden

Tutzing - Noch ist das neue Tutzinger Einkaufszentrum an der Lindemannstraße nicht komplett. Aber es wird mit weiterer Belebung gerechnet - in diesem Viertel und rundherum bis zur Bahnhofstraße.

Im siebten Stock staunen die Gäste Bauklötze. Der südliche Starnberger See, das Voralpenland, die kleinen Häuser tief unten: „Da brauchen Sie keinen Fernseher mehr, sondern nur noch a Glasl Wein“, schwärmt Bauherr Bernhard Pfeufer, als er mit seiner Frau Cornelia Pfeufer Besuchern den „Südbau“ der 2001 stillgelegten Textilwerke präsentiert. Das seit 2011 renovierte, inzwischen fertige Gebäude markiere das südliche Entrée von Tutzing, meint Bürgermeister Dr. Stephan Wanner beeindruckt. Ein Wahrzeichen von Tutzing, ergänzt Landrat Karl Roth.

Auf den Grundlagen eines uralten Bebauungsplans war den Eigentümern halb Wohnen, halb Gewerbe zur Auflage gemacht worden. Sie haben mit ihrer Grundstücksverwaltungsgesellschaft „Sofra“ moderne Gestaltung ansehnlich mit alter Bausubstanz und charakteristischem Erscheinungsbild kombiniert - alles zusammen rund 3500 m² Gesamtfläche. Sogar das Sudhaus selbst ist noch erkennbar, ein 8,50 Meter hoher Raum aus den Zeiten der einstigen Schlossbrauerei, die vor den Textilwerken an dieser Stelle existierte.

Die Wohnungen sind nach Angaben der Eigentümer bis auf eine vermietet. Mit den Läden, Büros und sonstigen Gewerberäumen ist es nicht so einfach, obwohl das Geviert mit den Einkaufsmärkten Aldi und Tengelmann gut angenommen wird und trotzdem recht ruhig sein soll, wie Bernhard Pfeufer sagt. Drogeriemärkten ist selbst die 650 m² große Verkaufsfläche im Erdgeschoss zu klein, die aber aufgeteilt werden kann.

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