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Happy End für Kater Patik und Hund Nika: Die schönsten Erfolgsgeschichten aus dem Tierheim Starnberg

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Happy End – Kaninchen Aladin
Happy End – Kaninchen Aladin © Tierheim Starnberg

Das Starnberger Tierheim will gerne Tiere in ein schönes, neues Zuhause vermitteln. Damit die wichtige Arbeit weiter bestehen kann, ist das Tierheim allerdings auf Spenden angewiesen.

Die Mitarbeiter des Tierheims in Starnberg sind nicht selten erstaunt, traurig und irritiert, wenn sie manche Kommentare auf deren Artikel in der Zeitung oder den Sozialen Medien lesen. Leider kommen häufig die gleichen Vorwürfe an deren Arbeit und die der Tierheime im Allgemeinen. Darum möchte das Starnberger Tierheim auf die drei häufigsten Kritikpunkte eingehen: Tierheime würde keine Tiere vermitteln wollen, Mitarbeiter seien nie erreichbar und das Tierheim Starnberg wäre reich.

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1. Vorurteil: Tierheime wollen keine Tiere vermitteln!

82 Hunde, 278 Katzen und 208 Kleintiere mehr säßen im Tierheim Starnberg, wenn dort 2020 und 2021 keine Tiere vermittelt worden wären. Die Wahrheit ist, dass es für die Mitarbeiter in Tierheimen das schönste Ergebnis deren Arbeit ist, wenn eine glückliche & passende Tier-Vermittlung gelungen ist. Die Mitarbeiter des Starnberger Tierheims freuen sich jedes Mal über HappyEnd-Fotos, die ihnen von den neuen Besitzern geschickt werden. Dann wissen sie: Die Tiere haben ein Zuhause.

Wir lieben sie, als wären sie unsere eigenen, denn sie haben nur uns. Dennoch wissen wir, dass der Tierheimaufenthalt nur eine Zwischenstation ist – wenn auch leider für viele Schützlinge das Beste, was sie bisher erfahren durften. Jedes Tier hat eine andere Geschichte, die meisten sind nicht schön. Unser Ziel ist es, dass es für die Tiere nach dem Aufenthalt bei uns keine weitere Odysee mehr gibt, sondern dass sie ankommen und bis zu ihrem Lebensende bleiben dürfen, medizinisch gut versorgt und artgerecht gehalten werden und dass sie die Liebe und Geduld bekommen, die sie verdient haben.

Tierheim Starnberg
Happy End – Kater Patik
Happy End – Kater Patik © Tierheim Starnberg

Deshalb ist eine Tiervermittlung im Tierheim für künftige Besitzer manchmal mühsam. Die Mitarbeiter des Tierheims stellen viele Fragen, beobachten die Reaktion des Tieres auf den Menschen, versuchen sich abzusichern, indem sie z.B. nach Vermietererlaubnis oder einer Backup-Person bei alleinstehenden Menschen fragen. Das ist für die Mitarbeiter wichtig, denn sie möchten keinesfalls, dass das Tier in einer Problemsituation zurück ins Tierheim muss. Das bedeutet, dass Interessenten manche Hürde nehmen müssen, bis sie ihr Wunschtier mit nach Hause nehmen dürfen. Und manchmal gibt es für Tiere gleich mehrere gute Interessenten und es ist besonders traurig jemanden absagen zu müssen. Unkomplizierte und junge Tiere haben meist viele gute Interessenten und mit jeder Absage ist eine Person oder eine Familie enttäuscht. Das ist verständlich, aber leider unvermeidbar.

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Happy End – Hund Nika
Happy End – Hund Nika © Tierheim Starnberg

2. Vorurteil: Die Mitarbeiter im Tierheim sind nie erreichbar

Die allermeisten Mitarbeiter des Starnberger Tierheims sind Tierpfleger und haben nicht nur ein straffes Tagesprogramm, sondern auch Verantwortung. Versorgung, Behandlung, Fütterung, Reinigung der Käfige, Tierarztbesuche, Tierschutz-Notfälle und spontane Tierabgaben füllen den Tag. An erster Stelle stehen die Tiere – erst wenn sie versorgt sind, ist Zeit für Emails und Telefonate. Deshalb wurde hier eine Terminvereinbarung für Vermittlungsgespräche eingeführt und das hat sich bewährt und die Mitarbeiter bitten um Verständnis, wenn es manchmal etwas länger dauert mit einem Rückruf oder einer Antwort auf eine Mail. Eine 7 Tage/24 Stunden Erreichbarkeit kann an dieser Stelle nicht geleistet werden. Dafür bedarf es zusätzliches Personal und das ist für die meisten Tierheime finanziell nicht machbar.

Happy End – Lovebirds Wilma und Fred
Happy End – Lovebirds Wilma und Fred © Tierheim Starnberg

3. Vorurteil: Das Starnberger Tierheim ist reich

Das wäre schön, stimmt aber nicht. Wie die meisten Tierheime ist auch das Starnberger Tierheim auf Mitgliedsbeiträge und vor allem Spenden angewiesen. Zwar befindet sich das Starnberger Tierheim in einem der reichsten Landkreise, aber deshalb bekommen sie nicht mehr Geld. Gerade jetzt belasten das Tierheim die Mehrkosten für Energie, Betrieb, Futter und Tierarzt in noch nicht zu kalkulierendem Rahmen. Eine weitere Krise, der sie sich – wie immer – stellen und die bestmögliche Versorgung der Tiere gewährleisten. Und in der sie sehr dankbar sind um jede Spende, die es ihnen ermöglicht ihre Arbeit zu machen. Gewissenhaft, mit viel Liebe und auch mal unerreichbar.

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Kontakt

Tierschutzverein Starnberg u. Umgebung e.V.
Franziskusweg 34
82319 Starnberg
Telefon: 08151 8782
Web: http://www.tierheim-starnberg.de/

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