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Tunnel-Gegner wollen Rettungstunnel

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Starnberg - Eine Röhre reicht nicht: Die WPS, politischer Arm der Bürgerinitiative Pro Umfahrung - Contra Amtstunnel im Starnberger Stadtrat, macht sich Sorgen um die Sicherheit im geplanten B2-Tunnel. Das jetzige Sicherheitskonzept hält sie für nicht ausreichend.

Der Tunnel sei unrentabel, weil zu teuer, folge einem veralteten Konzept und sei nicht sicher genug. Zudem entlaste er nur die B2, nicht aber die Stadt vom Verkehr und von den Abgasen. Diese Grundpositionen machte die BI bei ihrem Neujahrsempfang am Sonntag einmal mehr deutlich. Sie sieht immer mehr Gründe für eine B2-Umfahrung, weil diese billiger und effektiver sei - und machbar. Nach einem heftigen Streit um die Kosten von Tunnel und Umfahrung schlägt die BI neue Töne an. Das Gesprächsangebot des Verkehrsreferenten des Stadtrates, Jürgen Busse, sei positiv, sagte BI-Vorsitzender Hans-Jochen Diesfeld.

Unterdessen will die WPS über einen Antrag im Stadtrat erreichen, dass das Sicherheitskonzept des rund zwei Kilometer langen Tunnels nachgebessert wird. Sie fordert einen Rettungsstollen, in dem Rettungsfahrzeuge neben dem eigentlichen Tunnel herfahren können. Das sei inzwischen Standard. Wann der Stadtrat darüber diskutiert, ist noch unklar. Klar ist aber, dass ein solcher Rettungsstollen das Projekt verteuern würde.

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