Premiere am vierten Advent 2019: Das Kamel Ali wird in die evangelische Christuskirche geführt. Die Organisatoren planen eine Neuauflage des Tutzinger Weihnachtsspiels und haben dafür Geld aus dem Kulturfonds Bayern bekommen.
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Premiere am vierten Advent 2019: Das Kamel Ali wird in die evangelische Christuskirche geführt. Die Organisatoren planen eine Neuauflage des Tutzinger Weihnachtsspiels und haben dafür Geld aus dem Kulturfonds Bayern bekommen.

Theaterprojekt plant Neuauflage

5000 Euro für Theater mit Kamelen: Tutzinger Weihnachtsspiel kriegt Geld vom Freistaat

  • Tobias Gmach
    vonTobias Gmach
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Ein Kamel in der Kirche, ein aufwendiges Theaterstück am vierten Advent: Das Tutzinger Weihnachtsspiel soll nach der erfolgreichen Premiere 2019 heuer zum zweiten Mal aufgeführt werden. Dafür gibt es nun Geld vom Freistaat.

Tutzing – Die Weihnachtsgeschichte nicht nur als Krippenspiel, sondern als über Monate eingeprobtes Theaterstück, noch dazu mit echtem Kamel: Die Premiere dieses Projekts fand 2019 in Tutzings evangelischer Christuskirche viel Zuspruch. 2021 soll es eine Neuauflage des Tutzinger Weihnachtsspiels geben. Nun bekommen Organisatoren um Pfarrerin Beate Frankenberger finanzielle Unterstützung für die aufwendige Inszenierung. 5000 Euro bewilligte der Freistaat aus dem Kulturfonds Bayern 2021, wie das Ministerium für Wissenschaft und Kunst gestern bekannt gab.

Frankenberger plant das Weihnachtsspiel für 2021 schon seit Ende vergangenen Jahres. 2019 hatte die Pfarrerin, die eine Theaterpädagogik-Ausbildung hat, das Stück mit der Opernregisseurin Annalena Maas erstmals inszeniert. „Wir wollen professioneller werden und planen zwei Aufführungen“, sagt Frankenberger. Ein Kinderchor, eventuell ein Orchester und gleich drei Kamele sollen heuer zum Einsatz kommen.

„Wir suchen noch Mitspieler, möglichst aus vielen Generationen.“

Das Weihnachtsspiel alle zwei Jahre zu präsentieren, sei vom Aufwand her realistisch. Die Proben sollen im September beginnen. „Wir suchen noch Mitspieler, möglichst aus vielen Generationen. Wir wollen dem inklusiven Anspruch gerecht werden“, sagt Frankenberger. Man könne sich bei Interesse bei ihr melden.

Die Organisatoren haben weitere Fördergelder beantragt, um die geliehenen Kamele, aber auch Musiker bezahlen zu können – auch beim Landkreis. Der lehnte laut der Pfarrerin aber ab. „Mit der Begründung, es würden nur Tutzinger kommen. 2019 waren aber auch Leute aus Starnberg und München da.“  

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