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Der Andechser Hof ist zur Fischerhochzeit zumindest teilweise geöffnet.

Andechser Hof

Wirtschaft für ein Wochenende

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Nach fünf Jahren öffnet das beliebte Wirtshaus wieder – zumindest teilweise. Kloster Andechs und Metzgerei Lutz arbeiten für die Fischerhochzeit zusammen.

Tutzing – Die Fischerhochzeit macht es möglich: Der seit fünf Jahren geschlossene „Andechser Hof“ öffnet für ein Wochenende seine Pforten. Wenn die Tutzinger ihre Fischerhochzeit feiern, rechnen sie mit 10 000 Besuchern. Die wollen ebenso wie die Teilnehmer des Festzugs etwas zu essen und zu trinken – schließlich startet die Feier am Morgen des Samstags, 1. Juli, und endet am Sonntagabend, 2. Juli.

Metzgerei Lutz und Andechser Kloster bewirten Biergarten und Saal

„Die Wirte in Tutzing sind vorbereitet auf den Ansturm“, versichert Zweite Bürgermeisterin Elisabeth Dörrenberg, die zusammen mit der Dritten Bürgermeisterin Marlene Greinwald die Feier organisiert. Um ausreichend Kapazitäten zur Verfügung zu haben, wird sogar der Andechser Hof aufgesperrt.

Wirt für zwei Tage wird der Pöckinger Metzgermeister Oliver Lutz, das Bier kommt – natürlich – von der Andechser Klosterbrauerei, der der Gasthof gehört. Das ganze Lokal wird allerdings nicht aufgesperrt. „Für die Fischerhochzeit wird der Biergarten bewirtschaftet und der Saal“, sagt der Sprecher des Klosters Andechs, Martin Glaab, auf Anfrage. „Von der Metzgerei Lutz, die in unmittelbarer Nachbarschaft an der Hallberger Allee vertreten ist, und von der Klosterbrauerei. Die Metzgerei Lutz sorgt für das Essen, wir schenken unser Bier aus.“ 

Dauerhafte Öffnung vom Andechser Hof: „Wir sind auf einem guten Weg“

Es werde Andechser Helles, Weißbier und alkoholfreies Weißbier geben. Glaab rechnet damit, dass der Wirtsbetrieb an beiden Tagen um etwa 15 Uhr startet und bis etwa 20 Uhr läuft. Der Saal werde geöffnet, damit die Gäste im Trockenen sitzen könnten, falls das Wetter nicht mitmache. Der Rest der Wirtschaft bleibt aber geschlossen – auch die Toiletten. „Wir werden externe Toiletten aufstellen“, erklärt der Kloster-Sprecher. Die Kooperation zwischen Klosterbrauerei und Metzgerei Lutz im Andechser Hof beschreibt Glaab so: „Da haben sich zwei gesucht und gefunden – das passt wunderbar zusammen.“ Das Kloster habe ein Augenmerk auf die Fischerhochzeit, sie sei für Tutzing wichtig. „Deshalb wollten auch wir einen Beitrag leisten.“

Das beliebte Wirtshaus ist seit 2012 geschlossen. Ein Investor, das Kloster als Eigentümer und die Gemeinde versuchen seitdem, das Areal so umzuplanen, dass allen Ansprüchen Genüge geleistet wird. Wann das Konzept spruchreif ist, kann Glaab noch nicht sagen. „Wir wollen ein Gebäude haben, das so attraktiv für einen Investor ist, dass es sich am Ende des Tages auch rechnet.“ Derzeit gebe es bei Entwässerung und Hochwasserschutz noch planerische Hürden. „Wir sind auf einem guten Weg“, sagt Glaab aber. Das hoffen auch die Tutzinger: Sie hatten für die Wiedereröffnung des zentral gelegenen Wirtshauses bereits demonstriert.

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