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Als „zukunftsorientiert, verantwortungsbewusst und kommunikativ“ beschreiben sich die Vertreter der Tutzinger Liste.

Aufstellung der Kandidatenliste

Tutzinger Liste will genossenschaftlich bauen

Jetzt sind alle Listen für die Kommunalwahl in Tutzing  komplett: Die Gruppierung Tutzinger Liste hat ihre Kandidaten für 15. März  präsentiert. 

Tutzing – Als letzte Gruppierung im Ort hat die Tutzinger Liste (TL) ihre Kandidaten für die Gemeinderatwahl im März 2020 aufgestellt. Die 20 Nominierten werden angeführt von Gemeinderat Dr. Wolfgang Behrens-Ramberg. Insgesamt sind aber mehr Frauen als Männer vertreten; Jugend und Erfahrung seien dies gleichermaßen, schreibt die Gruppe in einer Pressemitteilung. Und weiter: „Die beruflichen Hintergründe sind vielfältig. Beschreiben lässt die Liste sich als immer zukunftsorientiert, verantwortungsbewusst, kommunikativ.“

Behrens-Ramberg setze auf offene Kommunikation, nachvollziehbare Entscheidungsprozesse mit Bürgerdialog und Bürgerbeteiligung und eine „gedeihliche Zusammenarbeit innerhalb des Gesamtgemeinderats“. Auf Platz 2 stellt sich Roberto Mestanza, Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Tutzinger Gewerbetreibender, zur Wahl. Mit Iris Schneider und Laura Fröhlich folgen zwei junge Naturwissenschaftlerinnen.

Die Liste wurde im Rahmen einer nicht öffentlichen Aufstellungsversammlung beschlossen. Wofür steht sie eigentlich? Ortsvorsitzende Uli Dillmann nennt vier Punkte: Sie wolle die Ortspolitik transparent und öffentlich gestalten, globale Herausforderungen bewusst in die Lokalpolitik aufnehmen, die Lebensqualität für Alt und Jung wahren und entwickeln sowie offen für alle Tutzinger sein. Besonders in den Fokus nimmt die Gruppe die Themen Ortsentwicklung, Bauen und Wohnen sowie Verkehr. Es ginge darum, die Existenzen für mehrere Generationen zu sichern. „Es müssen Formen des gemeinschaftlichen Bauens gefunden werden“, heißt es in der Mitteilung. Mithilfe von Bürgerbaugenossenschaften könne man den Bodenwert einfrieren und der Spekulation entziehen. Dafür müsse man Grundstücke vergeben.

Die Verkehrsplanung müsse an der Gleichberechtigung von Fußgängern, Radfahrern und Autofahrern ausgerichtet werden. Die Lebensqualität sei abhängig davon, wie man die „überwiegend hausgemachten Verkehrsprobleme“ löse.

Die Tutzinger Liste: 1. Dr. Wolfgang Behrens-Ramberg, 2. Roberto Mestanza, 3. Iris Schneider, 4. Laura Fröhlich, 5. Uli Dillmann, 6. Anna von Werthern-Kuhn, 7.  Dr. Barbara Hopf, 8. Sabine Kindervater, 9. Gerd Bittl-Fröhlich, 10. Dr. Kira Essiger, 11. Bettina Krause, 12. Lucie Vorlickova, 13. Carl Sperber, 14. Yvonne Otto, 15. Susanne Firus, 16. Brigitte Heuer, 17.  Dr. Franz Schenk, 18. Dagmar Niedermair, 19. Peter Stückl, 20. Kristina Herz, Ersatz: 1. Gisela Dillmann, Ilse Pfeffinger.  mm

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