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Ein gut gelaunter Horst Seehofer mit der CSU-Landtagsabgeordneten Ute Eiling-Hütig (l.), deren Vorgängerin Professor Ursula Männle und Landrat Karl Roth (r.).
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Rund 900 Besucher wollten Ministerpräsident Horst Seehofer im Festzelt in Tutzing hören.
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Ministerpräsident Horst Seehofer kam am Mittwochabend zum Abschluss der Tutzinger Festwoche ins Bierzelt.
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Rund 900 Besucher wollten Ministerpräsident Horst Seehofer im Festzelt in Tutzing hören.
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Rund 900 Besucher wollten Ministerpräsident Horst Seehofer im Festzelt in Tutzing hören.
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Rund 900 Besucher wollten Ministerpräsident Horst Seehofer im Festzelt in Tutzing hören.
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Ministerpräsident Horst Seehofer kam am Mittwochabend zum Abschluss der Tutzinger Festwoche ins Bierzelt.

Auftritt im Festzelt

„Ihr seid das Paradies“: Großer Jubel für Seehofer in Tutzing

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Ministerpräsident Horst Seehofer ist am Mittwochabend zum Abschluss der Tutzinger Festwoche im Bierzelt aufgetreten. Einen Tag nach seinem 68. Geburtstag präsentierte sich der CSU-Vorsitzende bei seiner Rede in Bestform, wirkte gesundheitlich in der schwül-heißen Bierzelt-Atmosphäre aber nicht topfit.

Tutzing - Rund 900 Besucher wollten Seehofer im Festzelt hören - unter ihnen zahlreiche Parteiprominenz aus dem Landkreis wie Kreisvorsitzende Stefanie von Winning, Landrat Karl Roth, Landtagsabgeordnete Ute Eiling-Hütig, die Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung, Professor Ursula Männle, Pöckings Bürgermeister Rainer Schnitzler und natürlich Elisabeth Dörrenberg, die als zweite Bürgermeisterin maßgeblich für die Organisation der Festwoche samt Fischerhochzeit zuständig war.

Zu Beginn seiner rund 45-minütigen Rede schmeichelte Seehofer seinen Gastgebern. Tutzing gelte mit seinen beiden Akademien ja als Bildungshochburg, sagte er. „Ich bin dankbar, dass ich zumindest für einen Tag aus dem Donautal (Seehofer stammt bekanntlich aus Ingolstadt, Anm. d. Red.) in diese geistigen Höhen aufsteigen darf.“

Dann wurde er sogar himmlisch. „Ich sage immer: Bayern ist die Vorstufe zum Paradies. Da hat Tutzing einen Logenplatz.“ Wenig später ging er sogar noch einen Schritt weiter. Tutzing und der Landkreis Starnberg seien das Paradies, sagte Seehofer: „Deutschland geht‘s gut. Bayern geht‘s besser. Euch geht‘s am besten.“

Inhaltlich sprach sich Seehofer für eine starke Bildungspolitik („Bildung ist das Tor zum Leben“), für einen starken Rechtsstaat („Sicherheit ist das wichtigste Gut für die Menschen neben der Gesundheit“), für eine Stärkung der klassischen Familie („Unser Leitbild bleibt die Ehe zwischen Mann und Frau“) und - natürlich - für eine Obergrenze bei der Zuwanderung aus („Die werden wir auch durchsetzen“).

Dabei vermied Seehofer Angriffe auf den politischen Gegner, der in seiner Rede noch nicht mal am Rande vorkam. Vielmehr präsentierte er kurz seine bayerische Erfolgsbilanz und wirkte generell mit sich selbst und seiner Politik im Reinen. Auch zahlreiche selbstironische Anmerkungen sorgten für einen insgesamt kurzweiligen Auftritt, der immer wieder von Beifall und Lachern unterbrochen wurde. 

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