+
Feiern die Fairtrade-Gemeinde Tutzing und hoffen auf weitere Unterstützer (v.l.): Eva Rauch, Richard Brißlinger, Bürgermeisterin Marlene Greinwald, Gudrun Kohlert, Claus Piesch, Susanne Tamas, Rosmarie Baczko, Gisa Klesper, Vera Brißlinger, Nicole Bercher und Heike Dewitz.

Einzelhandel, Floristen und Gastronomie dabei

Aus Überzeugung und auf breiter Basis: Tutzing feiert Fairtrade-Auszeichnung

Eine Fairtrade-Gemeinde fördert den fairen Handel. Das hat die frischgebackene Fairtrade-Gemeinde Tutzing am Samstag auf dem Wochenmarkt getan und gleichzeitig ihren neuen Titel gefeiert.

Tutzing – Ein Team der Steuerungsgruppe und des Weltladens informierte Passanten über die Auszeichnung, die die Kommune am Vortrag erhalten hatte – digital, weil es in Zeiten von Corona keine Feier geben kann. Gleichzeitig boten die Ehrenamtlichen fair gehandelte Produkte zum Kauf an. Auch Bürgermeisterin Marlene Greinwald war dabei und machte gut gelaunt Werbung für den fairen Handel. „Sollten noch weitere Tutzinger Einzelhandelsgeschäfte, Restaurants, Cafés oder Vereine faire Produkte anbieten oder Bildungsarbeit zum Thema fairer Handel durchführen wollen, melden Sie sich gerne bei uns in der Gemeinde“, teilte das Rathaus dazu mit.

Rund zweieinhalb Jahre hatten Gemeinde und engagierte Ehrenamtliche darauf hingewirkt, dass Tutzing die Auszeichnung erhält. Im November 2017 hatte sich eine Steuerungsgruppe aus allen Bereichen der Gesellschaft gegründet. Im Januar 2018 bekräftigte der Gemeinderat per Beschluss seine Unterstützung. Zudem beteiligten sich Einzelhandelsgeschäfte, Floristen und Gastronomen, indem sie Produkte aus fairem Handel anboten.

Das Bekenntnis für fairen Handel in Tutzing steht auf breiter Basis. Wie das Rathaus weiter mitteilt, sind die Evangelische Akademie und die Akademie für Politische Bildung dabei, die Benedictus-Realschule ist Fairtrade-School, und die Kirchen beteiligen sich. 

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

„Jeder Tag ist anders“
Unterwegs mit Dr. Bernhard Ernst, Berufsfischer und Sachverständiger für Gewässerökologie.
„Jeder Tag ist anders“
Bestnote für Steigenberger
Wäre die Bewertung eines neuen Bürgermeisters nach 100 Tagen mit Noten möglich, würde Rupert Steigenberger aus Berg eine glatte Eins bekommen. Das legen die Bewertungen …
Bestnote für Steigenberger
SARS-CoV-2: Drei neue Fälle am Freitag
Die Lage in der Corona-Pandemie im Landkreis Starnberg bleibt unsicher. Am Freitag stieg die Zahl um drei weitere Fälle.
SARS-CoV-2: Drei neue Fälle am Freitag
Herausforderung zum 50. Jubiläum
Vor 50 Jahren gründeten Helga und Heinz Soyer in einem kleinen Garagenanbau in Planegg das Unternehmen Soyer Bolzenschweißtechnik. Das Jubiläum sollte heuer groß …
Herausforderung zum 50. Jubiläum

Kommentare