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Signal aus Tutzing für Korea

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Experten aus Südkorea und Deutschland in Tutzing reden über Wiedervereinigung – unter ihnen Hans-Jürgen Papier, Ursula Münch, Heinrich Oberreuter, Botschafter Bum Goo Jong und Prof. Seon-Taek Kim vom Forschungszentrum für Parteienrecht in Seoul. © Andrea Jaksch

Völkerverständigung am Starnberger See: Bei einer koreanischen Fachtagung an der Akademie für politische Bildung in Tutzing tauschten sich deutsche und koreanische Juristen aus.

Tutzing – „Wir Koreaner würden gern von den deutschen Erfahrungen profitieren und lernen.“ Das sagte der Botschafter der Republik Korea in Deutschland, Bum Goo Jong, gestern bei einer deutsch-koreanischen Fachtagung in der Tutzinger Akademie für politische Bildung im Hinblick auf die deutsche Wiedervereinigung. Förmlich ein Signal waren für ihn die Worte „Wandel durch Annäherung“, gesprochen von SPD-Politiker Egon Bahr 1963 in der Evangelischen Akademie – „nur 15 Minuten von hier entfernt“, sagte Jong.

Mit der Tagung will die Akademie eine Brücke zwischen politischer Bildung und Verfassungsrechtswissenschaft schlagen. Namhafte Experten sind dabei, aus Südkorea Experten von Universitäten und Nationalversammlung, von deutscher Seite Ex-Bundesverfassungsgerichtspräsident Hans-Jürgen Papier, der frühere Präsident des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs, Karl Huber, und der ehemalige Akademiechef Heinrich Oberreuter. Akademiedirektorin Ursula Münch bezeichnete den Austausch als wesentlich für ihre Einrichtung.  

Lorenz Goslich

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