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„Lake 35“ heißt dieses Segelboot aus der Bootswerft Glas in Possenhofen, das Junior-Geschäftsführer Max Glas hier präsentiert (M.). Etwa zehn Monate hat es gedauert, bis das Schmuckstück fertig war. 
Fotos der Ausstellung Bayernboot 2017.
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Fotos der Ausstellung Bayernboot 2017
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Fotos der Ausstellung Bayernboot 2017
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Fotos der Ausstellung Bayernboot 2017

Bayernboot 2017

Ausstellung am Starnberger See: Hier liegt der Traum vom eigenen Boot

Segler und andere Wassersportler haben an diesem Wochenende ein Ziel: Tutzing. Dort findet die Bayernboot 2017 statt, die Messe der  Boot- und Schiffbauerinnung.

Tutzing – Boote zum Anfassen und Riechen: An diesem Wochenende können alle Interessierten den Traum vom eigenen Boot träumen. Auf der „Bayernboot 2017“ der Boot- und Schiffbauerinnung Bayern präsentieren zwölf Betriebe auf dem Gelände des Deutschen Touring Yacht-Clubs in Tutzing ihre Modelle: exklusiv, neu und raffiniert. Der Starnberger Merkur hat sich umgeschaut:

Die Aussteller: Unter den zwölf Werften sind fünf aus dem Landkreis – der Bootsbetrieb Simmerding aus Leoni, die Bootswerft Glas aus Possenhofen, Bootsbau Bleyer und die Werft Kohlschovsky aus Tutzing sowie Wolfgang Meiler aus Gauting, der die Messe vor sechs Jahren ins Leben gerufen hat.

Die Boote: „Kermit“ heißt nicht nur wie der Frosch aus der Sesamstraße, sondern ist mindestens auch genauso grün. Das Segelboot mit Elektromotor aus dem Hause Glas fällt deswegen auch besonders auf. „Wir wollten mal etwas anderes machen“, sagt Junior-Geschäftsführer Max Glas. „Kermit“ ist 9,05 Meter lang, der Rumpf ist aus Mahagoni, das Deck aus Teak. Brutto-Preis ohne Segel: 144 265 Euro. Gut 300.000 Euro kostet „Lake 35“. Glas: „Für seine Größe hat es gute Segeleigenschaften. So erreicht es bei wenig Wind schon hohe Geschwindigkeiten.“

Auch die Bootswerft Simmerding stellt ein ganz besonderes Elektroboot aus: das Rivello 7.5 aus Massivholz in Leistenbauweise. Vier Monate dauerte es vom Entwurf bis zur Fertigstellung des 7,50 Meter langen Elektroboots, erklärt Werkstattmeister Felix Huber. „Mit der Power des Bootes kann man auch Wasserskiläufer ziehen.“

Ein Boot, das Thomas Kohlschovsky sehr am Herzen liegt, ist sein Segelkanu. 1990 hat er es für seine Meisterprüfung gebaut. Jetzt können es die Besucher der Bayernboot bewundern. Ganz modern ist ein weiteres seiner Lieblingsstücke: das Elektroboot „Picknick 6000“ mit sechs Metern Länge. Der Name ist Programm, erklärt Kohlschovsky: „Das Boot eignet sich perfekt für Ausflüge.“ Selbst einen Proseccoglas-Halter gibt es.

Die Trends:„Elektroboote sind ein beständiger Trend, da sie keinen Zulassungsbeschränkungen unterliegen“, berichtet Wolfgang Meiler, der ein Segel- und ein Ruderboot ausstellt. Komfort und ein einfaches Handling seien vielen Käufern dabei wichtig. Max Glas hat zudem beobachtet, dass Freizeitsegeln derzeit angesagt ist.

Die Branche: Nachwuchsmangel, wie in vielen anderen Handwerksberufen, verzeichnen die Boot- und Schiffbauer nicht. Thomas Kohlschovsky: „Die Bewerbungen stapeln sich bis oben hin.“

Die Bayenboot auf dem Gelände des Deutschen Touring Yacht-Clubs, Seestraße 18, hat am Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Von Lilien Fährmann

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