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Der Neubau am BRK-Schloss in Garatshausen – hier ein Archivbild – ist vor knapp drei Jahren feierlich eingeweiht und bezogen worden. 

Schlosspark-Residenz

Brandschutz im Neubau wird verbessert

In der vom Bayerischen Roten Kreuz (BRK) geführten Schlossparkresidenz Garatshausen hat es zuletzt einigen Unmut wegen des Brandschutzes gegeben. Das soll sich jetzt ändern.

Garatshausen – Vorhaltungen eines Sprechers der Mietergemeinschaft hat BRK-Kreisgeschäftsführer Jan Lang in einem Antwortschreiben bestätigt. Bewohner der vor vier Jahren eröffneten betreuten Anlage hatten sich sogar an die Freiwillige Feuerwehr Feldafing gewandt und sie gebeten, in der Residenz eine Übung abzuhalten.

Diese kam der Bitte nach. Kommandant Dirk Schiecke hat im Februar auf der Jahresversammlung der Feuerwehr wie berichtet Probleme bestätigt – von der Wasserversorgung bis zur Zugänglichkeit bei Personenrettungen. „Schon bei der Schranke sind wir nicht reingekommen“, sagte er.

Mittlerweile sind Verbesserungsmaßnahmen eingeleitet worden. Dabei stimmen sich die Feuerwehr und die Gemeinde Feldafing ab, wie Lang gegenüber dem Starnberger Merkur mitgeteilt hat. Der BRK-Kreisgeschäftsführer zeigt sich dennoch verwundert: In einer Brandschutzbegehung bei Inbetriebnahme der neuen Gebäude habe die Feuerwehr keine Beanstandungen gehabt. Auch nach der Übung habe der Kommandant mitgeteilt, dass er Wasser aus dem nahen See entnehmen könne. Nun wird nach Langs Angaben zusätzlich geprüft, ob ein von der Gemeinde abgeschalteter Hydrant wieder in Betrieb genommen werden soll. Lang weist darauf hin, dass beim Bau über die gesetzliche Verpflichtung hinaus ein eigener gutachtlich geprüfter Brandschutznachweis erstellt und die entsprechenden Forderungen umgesetzt worden seien. Ebenso seien organisatorische Vorkehrungen getroffen worden, die schnelle Evakuierung, medizinische Hilfeleistung und Betreuung im Brandfall sicherten.

Gleichwohl begrüßt Lang, dass die Feuerwehr bei ihrer Übung Verbesserungspotenzial erkannt habe: „Der Sinn des Übens ist ja eben die Gewöhnung und das Besserwerden.“ Eine gute Zusammenarbeit sei wichtig.

Von Lorenz Goslich

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