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Tutzings zweite Bürgermeisterin Elisabeth Dörrenberg (l., mit dritter Bürgermeisterin Marlene Greinwald bei der Fischerhochzeit im Juli) will nicht ehrenamtliche Bürgermeisterin werden.

Bürgermeister-Entscheidung in Tutzing

Gemeinderat bleibt bei hauptamtlichem Rathauschef

Paukenschlag kurz vor der Entscheidung im Gemeinderat: Tutzings amtierende Bürgermeisterin Elisabeth Dörrenberg (CSU) steht für einen ehrenamtlichen Posten nicht zur Verfügung. Der Gemeinderat votierte am Abend für einen hauptamtlichen Rathauschef.

Tutzing - Elisabeth Dörrenberg, als zweite Bürgermeisterin von Tutzing nach dem Tod von Rudolf Krug derzeit amtierende Rathauschefin, hat ihre Kandidatur für einen ehrenamtlichen Bürgermeisterposten zurückgezogen. Am Dienstagabend entschied der Gemeinderat über den Status des Gemeindeoberhaupts - und votierte nach kurzer Debatte mit großer Mehrheit für einen hauptlichen Bürgermeister in Tutzing. Ein ehrenamtlicher Posten hätte Dörrenberg wegen der Altersgrenze eine Kandidatur erlaubt - votiert der Rat für einen weiter hauptamtlichen Rathauschef, könnte sie nicht mehr antreten.

„In den vergangenen Tagen zeigte sich zunehmend, dass es erhebliche Einwände gegen diese Satzungsänderung und die damit verbundenen Wahl eines ehrenamtlichen Bürgermeisters unter den Kollegen im Gemeinderat gibt. Um für die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde einen einvernehmlichen Ämterübergang zu ermöglichen, stehe ich deshalb für eine ehrenamtliche Bürgermeisterkandidatur nicht länger zur Verfügung. Somit kann heute Abend unabhängig von meiner Person über eine mögliche Satzungsänderung entschieden werden“, schrieb Elisabeth Dörrenberg in einer Erklärung. 

An der Sitzung selbst (19 Uhr, Rathaus) wird Dörrenberg nicht teilnehmen - sie ist im Urlaub. Worum es bei der Entscheidung über den Status des Bürgermeisters geht, lesen Sie in unserer Zusammenfassung

Damit wird am 14. Januar 2018 (eventuelle Stichwahl zwei Wochen später) in Tutzing ein hauptamtlicher Bürgermeister für sechs Jahre gewählt. Denkbar wäre, dass er oder sie 2020 zurücktritt, um Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen wieder auf einen Termin legen zu können. 

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