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Wieder auf Kurs: Nach dem zweiten Tag beim Bundesligafinale in Berlin führt der DTYC wieder die Tabelle an – allerdings haben die Tutzinger ein Rennen weniger absolviert als die Rivalen aus Überlingen und Hamburg. 

Segel-Bundesliga

DTYC zwischen Gut und Böse

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Auch am zweiten Tag des Bundesliga-Finales in Berlin lief es nicht gerade optimal für die Segler vom Deutschen Touring Yacht-Club. Zum Glück für den Deutschen Meister, der den Titel zum dritten Mal in Folge holen will, zeigt auch die Konkurrenz Nerven.

Tutzing/Starnberg„Es ist einfach schwierig“, stöhnt Michael Tarabochia. Auch der zweite Tag brachte für den Teammanager des Deutschen Touring Yacht-Clubs keine Besserung. Seine Crew segelt weiterhin jenseits von Gut und Böse. „Es geht rauf und runter, links und rechts“, sagt Tarabochia, aber, möchte man ergänzen, fast gar nichts voran.

Vor dem letzten Tag des Bundesliga-Finales in Berlin dümpeln die Tutzinger auf dem elften Rang, sind in der Gesamtwertung aber trotzdem Erster, weil auch die Konkurrenz aus Überlingen und vom Norddeutschen Regatta Verein Nerven zeigt. Allerdings hat der Titelverteidiger ein Rennen weniger absolviert als die beiden Rivalen und läuft Gefahr, die Führung am Samstag in der ersten Wettfahrt wied er zu verlieren.

„Es will keiner Meister werden und es will keiner absteigen“, bringt Micki Liebl die Lage auf dem Wannsee auf den Punkt. Der Teamchef des Münchner Yacht-Clubs kann sich glücklich schätzen, dass seine Crew mit dem leichten und böigen Wind in Berlin gut zurecht kommt und bei ihren Entscheidungen ein glückliches Händchen hat. Obwohl der MYC momentan Dritter und damit erst einmal weg von den Abstiegsrängen ist, traut Liebl dem Frieden nicht. „Es ist noch nichts entschieden“, stellt er klar, „was hier abläuft, ist wirklich ein Irrsinn.“

Der Wahnsinn hat auch den Bayerischen Yacht-Club erfasst. Die Mannschaft vom Starnberger Nepomukweg müht sich redlich, kommt aber über einen bescheidenen zwölften Platz nicht hinaus. Momentan sieht es ganz danach aus, dass der Wassersport-Verein Hemelingen den Bayern den vierten Rang im Gesamtklassement und damit den letzten freien Platz für die Champions League vor der Nase wegschnappt. Da die Bedingungen auf dem Wannsee immer schwieriger werden, bleiben den Teams kaum noch Chancen, ihre Ausgangsposition zu verbessern. „Am Samstag geht es um alles“, weiß Tarabochia um den Ernst der Lage.

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