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Klare Aussagen: Der Elternbeirat des Gymnasiums Tutzing mit Olimpia Menzel, Claus Piesch, Jessica Weber-Guskar, Dr. Karl Kolmsee, Friederike Seidl-Herter, Katrin Mecklenburg, Andreas Maschlanka und Fanny Tippelt (v.l., nicht im Bild die Mitglieder Gerhard Huber, Peter Müller, Michaela Götz und Doris Thallmair).

Gymnasium Tutzing

Elternbeirat fordert Sofort-Sanierung

Der Elternbeirat des Tutzinger Gymnasiums fordert eine umgehende Sanierung der Schule und hat zu einem Runden Tisch eingeladen, an dem ein konkreter Fahrplan vereinbart werden soll.

Tutzing– Der seit einem halben Jahr amtierende Beirat erklärte per Pressemitteilung, dass der Trägerschaftswechsel von der Gemeinde zum Landkreis bis zum Ende dieses Schuljahres im Herbst zu klären und „parallel dazu die dringend notwendigen Sanierungs- und Brandschutzmaßnahmen einzuleiten“ seien. Denn: Die Eltern fürchten weitere Verzögerungen.

Eine Bestandsaufnahme hat laut Elternbeirat einen erschreckend schlechten Zustand der Schulgebäude und des Inventars ergeben. Die Eltern befürchten nun, dass sich die Gespräche über den Trägerwechsel lange hinziehen. „Diese Befürchtungen werden unter anderem dadurch genährt, dass der Landrat des Kreises, Herr Karl Roth, die Übernahme der Trägerschaft unter anderem wegen Personalmangels zunächst – entgegen anderslautender Aussagen gegenüber der Elternschaft – im Kreisausschuss strikt ablehnte“, heißt es in der Mitteilung. Personalmangel will der Beirat nicht gelten lassen, da ausreichend Geld vorhanden gewesen sei. Das hatte auch die Kreisverwaltung in der Trägerschaftsdebatte angeführt, allerdings in Bezug auf die Gemeinde Tutzing (wir berichteten).

Aussagen in der jüngsten Gemeinderatssitzung hingegen begrüßen die Eltern, wonach es keinen Stillstand geben solle und rund 570 000 Euro im Haushalt eingeplant seien. Dennoch zweifelt der Elternbeirat eine zügige Umsetzung an. Der jahrelange Stillstand müsse jedoch beendet werden, fordern die Eltern. Geld ist in ihren Augen nicht das Problem, da ausreichend Gastschulbeiträge gezahlt würden.

An den Runden Tisch haben die Eltern neben Gemeinde und Landkreis auch die Schulleitung sowie Schüler gebeten. Ziel sei, abgeschlossene Planungen „ohne weitere Verzögerungen“ umzusetzen.

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