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Neuer Kirchenvorstand: Im Gemeindehaus trafen sich Gerold Jilg, Franziska Drexler, Christine Thun, Gudrun Willbold, Gabriele Heirler, Pfarrerin Beate Frankenberger, Kathrin Klement, Brigitte Lautenbacher, Carolin Lazar und Magdalena Rabas (v.l.) zur ersten Sitzung.

Evangelische Kirchengemeinde Tutzing

Nun ist Gemeindehaus an der Reihe

Viel Neues gibt es bei der evangelischen Kirchengemeinde Tutzing und Bernried – personell, baulich, vielleicht demnächst auch bei Kooperationen mit anderen Gemeinden.

Tutzing – Nach den Sanierungen der Tutzinger Christuskirche und des Pfarrhauses ist nun das dritte Bauprojekt der evangelischen Kirchengemeinde Tutzing und Bernried an der Reihe: die Erneuerung des Gemeindehauses. Neu ist auch der Kirchenvorstand.

Pfarrerin Beate Frankenberger, die im September die Nachfolge von Ulrike Wilhelm angetreten hat, schlug in der ersten Sitzung vor, finanzielle Zuschüsse fürs Gemeindehaus zu verwenden. Dabei handelt es sich um eine Ergänzungszuweisung des Dekanats von 2400 Euro und um eine Sonderausschüttung aus dem innerkirchlichen Finanzausgleich von 3900 Euro. Die Sanierung des Pfarrhauses ist nach ihren Angaben bis auf wenige noch ausstehende Arbeiten abgeschlossen.

Auch personell stehen weitere Neuerungen bevor. Mesner wird im Februar Frank Andrae, der bisher in München tätig war. Belay Abera aus Äthiopien hat sich schon vor einiger Zeit in den Ruhestand verabschiedet, von Mai bis Dezember war die frühere langjährige Mesnerin Irene Hofrichter noch einmal eingesprungen. Dringend sucht die evangelische Kirchengemeinde einen neuen Kirchenpfleger als Nachfolger für Rainer Hutterer, der aus Altersgründen aufhören will. Der Kirchenvorstand bittet Interessenten, sich ans Pfarramt zu wenden. Die Sitzungen des Kirchenvorstands finden wahrscheinlich an jedem zweiten Dienstag im Monat um 20.10 Uhr statt, und zwar nach einem einstimmigen Beschluss mit dem erweiterten Kirchenvorstand.

Am 4. Juni soll auf Anregung des katholischen Pfarrers Peter Brummer eine gemeinsame Sitzung mit dem katholischen Pfarrgemeinderat stattfinden (Beginn 19.45 Uhr). Die Amtsperiode des Kirchenvorstands dauert sechs Jahre. Nach Interessenlage wirken die Mitglieder auch in diversen Ausschüsse mit, die sich um spezielle Themen kümmern: Finanzen, Bau, Kindergarten, Öffentlichkeitsarbeit, Feste, Jugend. Gelegentlich geht es bei den Besprechungen emotional zu, wie erfahrene Vorstandsmitglieder berichteten, so beispielsweise im Kindergarten-Ausschuss. Da könne es „auch mal stürmisch werden“. Es gibt auch Beauftragte für Themen wie Ökumene, Diakonie, Erwachsenenbildung, Umwelt, Sicherheit und Seniorenarbeit.

Eine wichtige Rolle spielen soll dabei diesmal das Konzept „Profil und Konzentration“, der so genannte PuK-Prozess, ein vor zwei Jahren von der Landessynode beschlossenes Reformpaket. Ein eigenes Team bereitet eine Klausur vor. Pfarrerin Frankenberger nannte eine der Fragen: „Mit welchen Gemeinden wollen oder sollen wir kooperieren?“ Auch in Sachen Partnerschaft könnte es also vielleicht bald Neuigkeiten geben.

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