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Ein Loch ist in der Friedhofsmauer: Als provisorische Sicherungsmaßnahme soll vorerst Kies ein weiteres Abrutschen der Steine verhindern. Bereits vor etwa 20 Jahren war schon einmal ein Stück der Mauer eingestürzt, allerdings ein paar Meter von der jetzigen Stellte entfernt.

Feuerwehreinsatz

Friedhofsmauer eingestürzt: Traubing räumt auf

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In der Weilheimer Straße in Traubing ist ein Stück der denkmalgeschützten Friedhofsmauer eingestürzt. Die Feuerwehr hat die Stelle gesichert, die Straße ist bis auf Weiteres gesperrt.

Traubing – Am Ende dieses Einsatzes ist Zeit für ein Lob: „Das war ein sehr gutes Miteinander bei uns im Ort“, sagt Peter Scheifele, Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Traubing und Mitglied der Kirchenverwaltung. Am Samstagvormittag ist ein knapp fünf Meter langes Stück der zwei Meter hohen Friedhofsmauer an der Weilheimer Straße eingestürzt. Das Wichtigste vorweg: Verletzt wurde dabei niemand. Auch die Gräber an der katholischen Kirche Mariä Geburt haben nach Angaben Scheifeles keinen Schaden genommen.

Gegen 10 Uhr rumpelten die Feld- und Tuffsteine aus der zwar denkmalgeschützten, aber schon länger einsturzgefährdeten Mauer auf die Fahrbahn. Dann setzte sich eine Kette der Hilfsbereitschaft in Gang. Die Feuerwehr war mit neun Einsatzkräften am Ort des Geschehens, der Bauhof wurde verständigt, ein Statiker schaute sich das Loch in der Mauer an, eine Erlinger Firma brachte eine Ladung Kies aus Herrsching, und Baggerfahrer Heinz Kagerbauer half auch mit.

Feuerwehr-Vorstand Scheifele gegenüber dem Starnberger Merkur: „Wir haben nach Rücksprache mit dem Statiker eine ganz einfache Sicherungsmaßnahme ergriffen.“ Links und rechts des Loches wurden Kiesladungen platziert, der so entstandene Gegendruck soll ein weiteres Abrutschen von Mauersteinen verhindern. Jetzt ist die Weilheimer Straße bis auf Weiteres komplett gesperrt, auch die letzte Gräberreihe des Friedhofs hat die Feuerwehr sicherheitshalber abgesperrt. „Man kommt aber an die Gräber heran und kann gießen“, sagt Scheifele.

Wie es mit der Sanierung der Friedhofsmauer weitergeht, muss nun die Gemeinde klären. Dass an der Stelle Handlungsbedarf besteht, ist seit längerem bekannt. 3. Bürgermeisterin Marlene Greinwald am Sonntag zum Starnberger Merkur: „Jetzt wird es wohl schneller gehen als gedacht.“ 

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