Joachim Gauck
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Der Bundespräsident Joachim Gauck bei seinem Besuch in Tutzing.
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Der Bundespräsident Joachim Gauck bei seinem Besuch in Tutzing.
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Der Bundespräsident Joachim Gauck bei seinem Besuch in Tutzing.
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Der Bundespräsident Joachim Gauck bei seinem Besuch in Tutzing.
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Der Bundespräsident Joachim Gauck bei seinem Besuch in Tutzing.
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Neujahrsempfang ev. Akademie(v.li.): Ludwig Spaenle, Heinrich Bedford-Strohm, Joachim Gauck, Daniela Schadt, Udo Hahn, Sabine Rüdiger-Hahn, Prof.Dr. Carsten Reinemann
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Lasst uns endlich beginnen: Bundespräsident Joachim Gauck, hier mit (v.l.) Sabine Rüdiger-Hahn, Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Daniela Schadt und Akademiedirektor Udo Hahn, scheint des Blitzlichtgewitters überdrüssig z u sein. F: AJ

Zusammen mit Lebensgefährtin

Besuch in Tutzing: Gauck adelt Evangelische Akademie

Tutzing - Großer Bahnhof für einen prominenten Besucher: Etwa 400 geladene Gäste haben gestern Abend Bundespräsident Joachim Gauck in der Evangelischen Akademie in Tutzing willkommen geheißen.

 „Wie soll es aussehen, unser Land?“, fragte Akademiedirektor Udo Hahn zu Beginn des Jahresempfangs und nahm damit ein Wort Gaucks vom Vortag auf.

Der Bundespräsident selbst – bestens gelaunt und in Begleitung seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt nach Tutzing gekommen – hatte vor allem zwei Botschaften im Gepäck: „Unser Land bietet seinen Bürgern so große Lebens- und Entfaltungschancen wie nie zuvor in der deutschen Geschichte.“ Und: „Qualitätsjournalismus ist wichtiger denn je in einer schnelllebigen Zeit, in der oft nicht der Inhalt einer Meldung entscheidend ist, sondern wichtiger ist, wie zügig sie verbreitet wird.“

Gewiss: Die klassischen Medien hätten in der Vergangenheit Fehler gemacht. In manchen Fällen habe es so geschienen, als ob nicht sein kann, was nicht sein darf. Aber: „Die Erkenntnis hat eine selbstkritische Debatte innerhalb der Medien erzeugt.“

Demgegenüber stehe ein weit verbreitetes Halbwissen aus dem Internet. Gauck: „Wenn die Sicht auf die Welt nicht mehr von unabhängigen Medien beeinflusst wird, die einem mitteilen, was geschieht, sondern vom Newsfeed, der verstärkt, was man zu lesen wünscht, dann wird es sehr einfach, Verschwörungstheorien zu verbreiten.“ Und dann werde es auch sehr einfach, Menschen gegeneinander aufzubringen.

Dem wirkten auch Häuser wie die Evangelische Akademie mit ihrer Debattenkultur entgegen. Tutzing sei deswegen schon Ausgangspunkt großer bundesdeutscher Debatten gewesen, adelte er die Einrichtung. Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in unserer morgigen Ausgabe.

ps

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