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Am Goldenen Buch der Gemeinde Tutzing: Wilhelm-Hausenstein-Preisträgerin Helene von Rechenberg trägt sich ein, Bürgermeisterin Marlene Greinwald hatte ihr zuvor eine Urkunde überreicht. 

Wilhelm-Hausenstein-Kulturpreis

Musikerin aus der Champions League

Helene von Rechenberg arbeitet seit 2009 als Kirchenmusikerin in Tutzing. Nun wurde die talentierte Organistin mit einem Kulturpreis ausgezeichnet. 

Tutzing – Helene von Rechenberg war sichtlich bewegt. „Ich kann die Ehre noch gar nicht fassen“, sagte die Organistin, als sie am Dienstagabend während einer Feierstunde im Rathaus den Wilhelm-Hausenstein-Kulturpreis erhielt. „Sie sind ein Glücksfall für das Kulturleben in der Gemeinde Tutzing“, sagte Bürgermeisterin Marlene Greinwald zu der Preisträgerin, die seit 2009 Kirchenmusikerin der katholischen Pfarrei St. Joseph in Tutzing ist.

Mit einer beeindruckenden „Kleinen Abendmusik“ an der Sandtner-Orgel von St. Joseph hatte sie für die passende Einstimmung gesorgt. Der Organist Professor Klemens Schnorr beschrieb ihre Bedeutung für die Tutzinger in seiner Laudatio so: „Sie haben hier an St. Joseph eine Champions-League-Musikerin.“ Schnorr, der in Freiburg Lehrer der Preisträgerin war, hat auch selbst schon in Tutzing ein Orgelkonzert gegeben – 2009 bei der Trauung von Helene von Rechenberg und Mark Haslinger.

Helene von Rechenberg bereichert Tutzings Konzertkalender

Wien ist ihre Traumstadt, bekannte die neue Kulturpreisträgerin. Aber auch in Tutzing gebe es viele musikbegeisterte Menschen: „Ich habe festgestellt: Da kann man viel machen.“ Wie ernst sie das nimmt, verdeutlichte Bürgermeisterin Greinwald. Helene von Rechenberg habe Tutzings Konzertkalender durch völlig neue Formate bereichert. „Ich spüre, dass Musik in Tutzing einen hohen Stellenwert hat“, sagte die Organistin: „Das will ich mit meiner Arbeit unterstützen.“

Seit 2007 verleiht die Gemeinde Tutzing die Auszeichnung für hervorragendes kulturelles Wirken. Bisherige Preisträger waren der Komponist Gert Wilden (2007), Albrecht Steinert (2008) und Sigrid Wever (2009) im Genre Bildende Kunst, Harald Kuhn (2010) für vorbildlichen Denkmalschutz, das Roncalli Kultur-Forum als Kultur- und Bildungseinrichtung (2012), die Fotogruppe Traubing (2013), das Kur-Theater Tutzing (2014), die Tutzinger Gilde im Genre Brauchtumspflege (2015) und die „Tutzinger Brahmstage“ (2016). Der Kunsthistoriker Wilhelm Hausenstein (1882-1957) hat von 1932 bis 1950 in Tutzing gelebt.  

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