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Tuberkulose

Kein Kind hat sich angesteckt

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Tutzing – Die Nachricht schockierte viele Eltern in Tutzing kurz vor Weihnachten: Eine Küchenhilfe im BRK-Kinderhort war an offener Tuberkulose (TBC) erkrankt. Dadurch bestand Ansteckungsgefahr (wir berichteten mehrfach).

Der Landkreis ging auf Nummer sicher und ließ daraufhin 80 Kinder, die die Einrichtung an der Greinwaldstraße besuchen, vorsorglich auf den Erreger testen. Gestern nun konnte der Leiter des Gesundheitsamtes beim Landkreis, Amtsarzt Dr. Lorenz Schröfl, vorerst Entwarnung geben. Die Blutproben seien sehr schnell untersucht worden, berichtete er auf Anfrage unserer Zeitung. Bei keinem der Kinder habe man den TBC-Erreger nachweisen können. Die frohe Kunde sei den betroffenen Eltern sogar noch vor Weihnachten schriftlich mitgeteilt worden, so Schröfl.

Gänzlich Entwarnung geben könne man freilich derzeit noch nicht. In fünf bis sechs Wochen soll ein weiterer Test endgültig Gewissheit bringen. Dann werden auch die erwachsenen Kontaktpersonen getestet, so der Amtsarzt. Bei ihnen wäre eine mögliche Ansteckung erst dann nachweisbar, erklärte er weiter. 

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