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Handeln, nicht demonstrieren: 44 Gymnasiasten aus Tutzing pflanzten am Freitag bei einem Aktionstag unter dem Motto „Fridays for Future“ lieber, als Transparente hochzuhalten.

Klimaaktion

Kreativ umgesetzt: So geht „Fridays for Future“ auf Tutzinger Art

Die Tutzinger Gymnasiasten haben für das Klima demonstriert - aber sie haben das Motto „Fridays for Future“ auch noch auf andere Art umgesetzt.

Tutzing – Zehn Tutzinger Gymnasiasten waren am Freitag bei der Schülerdemo zum Klimaschutz in München. 44 andere Schüler haben vor der Kalle-Villa Pflanzen gesät, ein Insektenhotel gebaut und den Wert von dort gewachsenem Schnittlauch schätzen gelernt: „ein Lebensmittel, das nicht in einem Auto war“, sagte Lehrerin Margit Kleber, Initiatorin der fächerübergreifenden Aktion „Fridays for Future am Gymnasium Tutzing”.

Unterstützung gab’s von ihren Kollegen Gabi Beulke, Teresa von Lerchenhorst und Bertram Fischer, dem Förderverein sowie Schülersprechern als Koordinatoren. Sie alle sprachen von einer Ergänzung der Demos, nicht von einer Konkurrenz. Schulleiter Bruno Habersetzer hat in einem Elternbrief klargemacht: Wer zur Demo will, muss einen Beurlaubungsantrag stellen. Und: „Den muss ich ablehnen.“ Wer trotzdem zur Demo geht, muss zum Klimadialog des Landratsamts am 29. März. Eventuell gibt es härtere Maßnahmen.

Die Schüler sahen das alles nüchtern. „Wir bereiten das Abitur vor“, sagte Helena Krestan, „wir wollen den Unterricht“. Aber es gehe um die Zukunft. „Wir wollen etwas tun“, bekräftigte Chiara Bachfischer. Sie erhofft sich Aufmerksamkeit von der Politik. Viele betrachteten die Aktion als gut für die Schule, sagte Carolin Manz. Lehrer bestätigten das Interesse im Unterricht. Den holen die Demonstranten am Wochenende nach – auf einer Hütte im Skigebiet Christlum.  

nz

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Ein Gymnasium für den Landkreis: Der Kreisausschuss hat dem Kreistag empfohlen, das Gymnasium Tutzing zu übernehmen. Dem Beschluss war eine teils hitzige Debatte vorausgegangen.

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