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Anstoßen vorm Ergebnis: Marlene Greinwald, Florian Schotter und Bernd Pfitzner waren im Wahlkampf Kontrahenten - am Wahlabend gönnten sie sich ein Gläschen. Greinwald und Schotter gehen in die Stichwahl.

Wir berichten aktuell aus dem Rathaus

Live-Ticker zur Bürgermeisterwahl in Tutzing: Stichwahl nötig

In Tutzing wird an diesem Sonntag ein neuer Bürgermeister gewählt. Schafft es einer der drei Kandidaten im ersten Anlauf oder gibt es eine Stichwahl in zwei Wochen? Alle Neuigkeiten erfahren Sie in unserem Nachrichtenticker.

19.45 Uhr: Nachdem die Wahlergebnisse fix sind und der Wahlabend in den gemütlichen Teil übergeht, beenden wir an dieser Stelle unseren Live-Ticker zur Bürgermeisterwahl in Tutzing. In zwei Wochen gibt es natürlich wieder eine aktuelle Berichterstattung von der Stichwahl. Wir wünschen Ihnen einen schönen Rest-Sonntag.

19.27 Uhr: Der Wahlabend in Tutzing ist gelaufen, in zwei Wochen geht es weiter. Damit ist auch klar, wann die amtierende Bürgermeisterin Elisabeth Dörrenberg ihr Amt abgeben kann: am Montag, 29. Januar. Am Wahlabend war ihr die Aufgabe der Bekanntgabe zugefallen.

19.20 Uhr:  Und scheinbar bringen Scherben doch Glück, auch wenn es die eines Sektglases sind: Noch vor Bekanntgabe des vorläufigen amtlichen Endergebnisses hatte jemand aus Versehen das Glas von Marlene Greinwald zerschlagen...

19.18 Uhr: Marlene Greinwald, seit Jahren Gemeinderätin und bisher dritte Bürgermeisterin, ist von der Stichwahl nicht überrascht. Bei drei Kandidaten sei dies absehbar gewesen, sagte sie sichtlich erfreut über ihr Abschneiden. In den nächsten zwei Wochen werde sie keinen großen Wahlkampf mehr machen - es habe schon sie viele Vorstellungsrunden gegeben wie nie zuvor in Tutzing. Viele hatten der bekannten Kommunalpolitikerin eine Art Favoritenrolle zugestanden - mit Recht, wie sich zeigt, denn ihr fehlten nur knapp 225 Stimmen zu einem Sieg in der ersten Runde. 

19.14 Uhr: Florian Schotter freut sich hingegen. Er hatte auf die Stichwahl gehofft, aber vorsichtshalber nicht damit gerechnet. Nun werden die Karten seiner Ansicht nach neu gemischt. Der CSU-Kandidat sieht sich selbst weiter mit guten Chancen, Bürgermeister zu werden. 

19.10 Uhr: Erste Reaktionen der Kandidaten liegen vor. Bernd Pfitzner ist vom Ausscheiden sehr enttäuscht. Er habe, sagte er, ein gutes Angebot gemacht, doch hätten die Tutzinger scheinbar das Bekannte gewollt.

19 Uhr: Inzwischen hat die Gemeinde das Wahlergebnis auch auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Demnach waren von 7893 Wahlberechtigten 4569 zur Wahl gegangen oder hatten Briefwahl gemacht. Fazit: „Da keiner der Bürgermeisterkandidaten die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen erreicht hat, erfolgt am 28. Januar 2018 eine Stichwahl.“

18.57 Uhr: Die Wahlbeteiligung lag bei 57,89 Prozent, also etwas unter der des ersten Wahlganges im Jahr 2014.

18.55 Uhr: Marlene Greinwald erreichte nach dem Ergebnis 2064 Stimmen oder 45,31 Prozent, Florian Schotter 1673 oder 36,73 Prozent und Bernd Pfitzner 818 (17,96 Prozent).

18.53 Uhr: Es gibt ein Ergebnis, und es ist das, das viele erwartet hatten: Marlene Greinwald und Florian Schotter gehen in die Stichwahl.

18.44 Uhr: Die Briefwahl-Ergebnisse liegen inzwischen ebenfalls vor. Damit kann es nicht mehr lange sein bis zum Endergebnis. Zur Erinnerung: Ein Kandidat muss mehr als 50 Prozent der Stimmen erreichen. Gelingt dies keinem, gehen die beiden mit den meisten Stimmen in zwei Wochen in die Stichwahl. 

18.40 Uhr: Traubing hat offenbar gemeldet. Allerdings wartet man auf Einzelergebnisse vergebens - es wird dann ein Gesamtergebnis geben. Das dürfte nicht mehr allzu lange dauern.

18.34 Uhr: Die ersten Ergebnisse liegen vor, das Ergebnis wird aber noch nicht bekanntgegeben. Immerhin gibt es eine gesicherte Wahlbeteiligung: 50 Prozent. Es gibt ein paar Gerüchte, wer in welchen Wahllokal wie abgeschnitten haben - gesichert ist das alles noch nicht. Immerhin: Die Boten mit den Ergebnissen kommen nach und nach im Rathaus an. 

18.30 Uhr: Die drei Kandidaten haben vorher ausgemacht, vor (!) Bekanntgabe des Ergebnisses anzustoßen. Marlene Greinwald hat drei Gläser aufgetrieben, der Sekt stammt aus dem Pfarramt gegenüber. Die „Wahlparty“ steigt im Foyer vor dem Einwohnermeldeamt. Inzwischen sind rund 50 Tutzinger im Rathaus versammelt.

18.20 Uhr: Alle Kandidaten verfolgen inzwischen die Lage im Rathaus. Dort wird auch ausgezählt - die Briefwahl. Eine Prognose zum Ausgang wagt übrigens niemand.

Auszählung: Im Rathaus werden die Briefwahlunterlagen ausgezählt.

 

18.12 Uhr: Die ersten Prognosen für die Wahlbeteiligung liegen vor. Die Rathaus-Mitarbeiter gehen von etwa 55 Prozent aus. 

18.05 Uhr: Inzwischen hat sich im Rathaus eine kleine Gruppe interessierter Bürger und Kommunalpolitiker eingefunden - alle warten auf erste Ergebnisse. Das wird wohl länger dauern als früher, denn es gibt nur noch zwei Wahllokal-Standorte: die Schulen in Tutzing und Traubing. Wähler aus kleineren Ortsteile wie Diemendorf, Kampberg und Monatshausen mussten nach Tutzing. Kandidat Bernd Pfitzner (Grüne) ist passender Weise mit grünem Schal erschienen.

17.55 Uhr: Im Tutzinger Rathaus werden am Abend die Ergebnisse bekanntgegeben, allerdings nicht aufwändig auf einem Monitor. Kurz vor Schließung der Wahllokale kam CSU-Kandidat Florian Schotter ins Rathaus, um den Verlauf zu beobachten. 

17.10 Uhr: Die Spannung steigt langsam, auch wenn es bis zum ersten Ergebnis mehr als eine Stunde dauern wird. Der neue Bürgermeister wird übrigens sechs Jahre im Amt sein - das würde bedeuten, dass Tutzing zumindest mehrere Wahlperioden an zwei Terminen Rathauschef und Gemeinderat wählen muss. Allerdings könnte der neue Amtsinhaber auch faktisch zurücktreten, um beide Wahlen auf einen Termin zu bringen. Der neue Bürgermeister wird weiter hauptamtlich tätig sein, einen Umstieg auf einen ehrenamtlichen Bürgermeister hatte der Gemeinderat abgelehnt. 

16.15 Uhr: Bis zum frühen Nachmittag war die Wahlbeteiligung verhalten. Neben den 20 Prozent Briefwählern waren es in Tutzing weitere rund 30 Prozent. Im Lauf des späteren Nachmittags schien die Zahl der Wähler aber noch etwas zuzunehmen. Bei der Kommunalwahl 2014 hatte die Wahlbeteiligung am ersten Sonntag bei rund 62,5 Prozent gelegen; damals wurden aber auch Gemeinderat, Landrat und Kreistag gewählt.

15.50 Uhr: Der Wahltag in Tutzing nähert sich dem Ende, in knapp zwei Stunden schließen die Wahllokale. Ob es heute schon einen neuen Bürgermeister gibt, ist offen. Wenn kein Bewerber mehr als 50 Prozent der Stimmen erhält, gibt es in zwei Wochen eine Stichwahl. Sollte einer bereits heute die absolute Mehrheit erreichen, wird er am Montag als Bürgermeister im Rathaus anfangen.

13.50 Uhr: Die Bürgermeisterwahl spielt bei einigen Veranstaltungen eine Rolle, etwa beim Neujahrsempfang der Pfarrgemeinde. Die drei Bürgermeister-Kandidaten Marlene Greinwald, Bernd Pfitzner und Florian Schotter waren im Roncalli-Haus. „Das ist ein besonderer Tag für Tutzing“, sagte die amtierende Bürgermeisterin Elisabeth Dörrenberg, die an den verstorbenen Bürgermeister Rudolf Krug erinnerte. „Viele von uns haben ihn sehr geschätzt“, sagte Pfarrer Peter Brummer unter Beifall der rund 150 Besucher. Elisabeth Dörrenberg habe ja vielleicht „morgen schon alles überstanden“. Der Pfarrer lobte den fairen Wahlkampf. Manche hätten zwar die Auffassung vertreten, es sei zu wenig Kampf: „Aber ich habe es als angenehm empfunden.“ Ähnlich äußerte sich Schwester Ruth Schönenberger, die Priorin des Tutzinger Klosters. Sie empfinde es als sehr wohltuend, dass es in Tutzing um die Menschen gehe. „Bleiben Sie dabei“, rief sie den drei Kandidaten zu. Die drei Bürgermeister-Kandidaten unterhielten sich später noch angeregt und freundschaftlich. Pfitzner und Schotter klopften sich gegenseitig auf die Schultern. Gestern am Wochenmarkt beim Rathaus hatten sich Marlene Greinwald und Schotter umarmt.

9.05 Uhr: Am Abend wird mit einem Endergebnis aus den Wahllokalen in den Schulen in Tutzing und Traubing noch vor 20 Uhr gerechnet, vielleicht sogar früher. Das Ergebnis wird auch mit Pauken und Trompeten verkündet: In der Pfarrkirche St. Joseph findet ab 18 Uhr ein Konzert zum Ende der Weihnachtszeit für Naturtrompete, Pauke und Orgel statt. Auf dem Programm: Weihnachtschoräle von Bach und Telemann, Teile aus der Feuerwerksmusik von Händel, Sinfonia der Ratswahlkantate von Bach, die 1731 anlässlich der Ratswahl in Leipzig komponiert wurde - wie passend. 

8 Uhr: Die Wahllokale sind ab sofort bis 18 Uhr geöffnet. Jeder fünfte Tutzinger hat bereits gewählt: Bis Freitagmittag lag die Briefwähler-Quote bei knapp über 20 Prozent. Das ist im Vergleich zu anderen Wahlen recht wenig. 

Tutzing - Rund 7900 Tutzinger sind an diesem Sonntag aufgerufen, einen neunen Bürgermeister zu wählen. Der Urnengang ist nötig geworden, weil Amtsinhaber Rudolf Krug im Sommer vorigen Jahres verstorben ist. Drei Bewerber stellen sich: Marlene Greinwald (Freie Wähler), Bernd Pfitzner (Grüne) und Florian Schotter (CSU). (ike/set/nz/ty)

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