Neu aufgestellt: der Vorstand der Tutzinger Wasserwacht mit dem Technischer Leiter Simon Ulrich, Vorsitzendem Robert Lettenbauer und dem Stellvertretenden Technischen Leiter Johannes Pförtsch (v.l.).
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Neu aufgestellt: der Vorstand der Tutzinger Wasserwacht mit dem Technischer Leiter Simon Ulrich, Vorsitzendem Robert Lettenbauer und dem Stellvertretenden Technischen Leiter Johannes Pförtsch (v.l.).

Lettenbauer löst Jilg ab

Neuer Vorstand, alte Baustellen: Platzmangel bereitet Wasserwacht Tutzing Sorgen

  • Tobias Gmach
    vonTobias Gmach
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Die Wasserwacht Tutzing hat einen neuen Vorstand. Doch auch mit Robert Lettenbauer an der Spitze bleiben die Probleme für die Ehrenamtler dieselben.

Tutzing – Robert Lettenbauer löst Matthias Jilg als Vorsitzender der Tutzinger Wasserwacht ab. Simon Ulrich übernimmt Lettenbauers Aufgabe des Technischen Leiters. Zu Ulrichs Stellvertreter bestimmten die Mitglieder per Urnenwahl Johannes Pförtsch, der außerdem Tauchgerätewart bleibt.

Die neue Vorstandschaft steht, und die Wasserwacht freut sich außerdem, dass im Haushaltsausschuss des Kreisverbandes mit Michael Wrase ein Tutzinger vertreten ist. Aber die Ehrenamtlichen haben auch Sorgen, wie ihr neuer Chef Lettenbauer per Pressemitteilung und im Gespräch mit dem Starnberger Merkur berichtet.

Wasserwacht Tutzing will Planung für den Neubau zügig vorantreiben

„Wir dachten 2015 nicht, dass wir so lange in einem Zelt hausen mit der Mobilen Einheit. Und uns holen nun auch Problemzonen in der Wasserrettungsstation ein.“ Es gelte, die Planungen für den Neubau der ehrenamtlichen Rettungswache zügig voranzutreiben. „Wir können nur Vorschläge machen“, betont er und verweist damit darauf, dass der Kreisverband und weitere BRK-Gremien bei Baumaßnahmen ein Wörtchen mitreden.

Kopfzerbrechen bereitet auch die Wasserrettungsstation samt Bootshaus. Seit Herbst 2020 ist immerhin das Dach wieder dicht, man rüstete es damals mit einem Trapez-Blechbelag nach. Lettenbauer plädiert derzeit für eine neue Bewertung des „Mangelzustands – bevor nun große Maßnahmen zur Sanierung und Umbau eingeleitet werden“. Man müsse auch die Vorschriften, die an eine Wasserrettungsstation gestellt werden, berücksichtigen.

Wasserwacht Tutzing fehlen Räumlichkeiten für Zusammenkünfte

Sorgen macht ihm die Unterkonstruktion des Bootshauses. „Hier läuft bei Regen das Oberflächenwasser des Sportplatzes über den Feldweg als Bachbett hindurch. Auch der stärkste Balken gibt mal nach, und dem wollen wir zuvorkommen.“

Die Ausbildung des Nachwuchses und interne Fortbildungen macht Corona für die Tutzinger Wasserwacht derzeit unmöglich. „Aber wir könnten gerade auch keinen Lehrsaal bieten“, sagt Lettenbauer. Auch für sonstige Zusammenkünfte fehle es an Räumlichkeiten.

gma

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