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Kümmert sich künftig um Berggottesdienste: Die passionierte Bergsteigerin Ulrike Wilhelm geht als Pfarrerin nach Garmisch-Partenkirchen. Wer die Tutzinger Pfarrstelle übernimmt, ist noch ni cht geklärt.  

Evangelische Christuskirche

Ulrike Wilhelm verlässt Tutzing

Die evangelische Pfarrerin Ulrike Wilhelm wird Tutzing verlassen. Das hat sie am Freitag überraschend mitgeteilt. Der Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Garmisch-Partenkirchen habe sie am Donnerstag auf die dortige zweite Pfarrstelle berufen.

Tutzing – Ulrike Wilhelm war gern in Tutzing, wie sie gegenüber dem Starnberger Merkur versichert, doch: „Ich bin jetzt 57 – wenn ich mal 60 bin, will mich keiner mehr.“ Neben der normalen Gemeindearbeit werde ihr Schwerpunkt in ihrer neuen Pfarrei in Garmisch-Partenkirchen künftig vor allem auf der Bergspiritualität liegen. Das ist ihre Welt: Die Berge sind ihre große Leidenschaft.

Die sportliche Theologin, die schon durch den Starnberger See geschwommen ist, den Münchner Marathonlauf absolviert hat und Mountainbiken liebt, spielt auch in ihrer eigenen Band „Makaruli“ Gitarre, singt und komponiert. Nach Tätigkeiten in Franken und Icking sowie als Rundfunkpredigerin hatte sie vor zwölf Jahren unter ihrem früheren Namen Ulrike Aldebert in Tutzing angefangen. Nach der Scheidung von ihrem ersten Mann vor sieben Jahren und der folgenden Eheschließung mit dem pensionierten Lehrer Karl Wilhelm sprach sich der Kirchenvorstand dafür aus, dass sie in Tutzing bleiben konnte.

Der Abschiedsgottesdienst soll am 21. Januar um 17 Uhr in der Tutzinger Christuskirche stattfinden. Anschließend wird sie in Tutzing nicht mehr zur Verfügung stehen. In der evangelische Kirche Tutzing wird es also für mehrere Monate eine Vakanz geben. „Die Tutzinger können gern zu einem Berggottesdienst kommen.“ 

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