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Bernd Pfitzner (r.) will Dritter Bürgermeister werden.

Wahl zum Dritten Bürgermeister

Pfitzner auf dem Sprung

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Mit der Wahl von Marlene Greinwald (Freie Wähler) zur Ersten Bürgermeisterin der Gemeinde Tutzing ist ein Amt zu vergeben – vorher war Greinwald Dritte Bürgermeisterin.

Tutzing – Der ehemalige Bürgermeisterkandidat der Grünen, Bernd Pfitzner, hat bereits sein Interesse am Amt des stellvertretenden Stellvertreters bekundet (wir berichteten).

Das bedeutet aber – Wahlempfehlung für Greinwald hin oder her – nicht zwangsläufig, dass er das Amt auch wirklich bekommt. Denn das letzte Wort hat in diesem Fall der Gemeinderat. Das Amt des Dritten Bürgermeisters wird in öffentlicher Sitzung geheim gewählt, erklärt der Geschäftsleiter der Gemeinde Tutzing, Markus Grätz. Vorher können in der Sitzung Parteien oder Gruppen einen Kandidaten empfehlen. Denkbar sei auch, dass einzelne Gemeinderatsmitglieder selbst ihre Kandidatur ankündigen. Alle Nominierten kommen dann auf einen Wahlzettel. Dann wird geheim abgestimmt und das Ergebnis anschließend öffentlich bekannt gegeben. Als Dritter Bürgermeister vertritt man die Bürgermeisterin, wenn sie und die Zweite Bürgermeisterin Elisabeth Dörrenberg (CSU) verhindert sein sollten, erklärt Grätz. Das sei im Regelfall relativ selten der Fall. Ausnahme war im vergangenen Jahr, als Dörrenberg und Greinwald monatelang für Rudolf Krug die Geschäfte führten. Für das Amt gibt es eine Aufwandsentschädigung und eine Tagespauschale, wenn man im Einsatz ist. Der Dritte Bürgermeister ist bis zur nächsten Kommunalwahl 2020 im Amt. Danach entscheidet der dann neue Gemeinderat erneut.

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