Rückruf mehrerer Produkte: Bei Verzehr drohen Gesundheitsgefahren

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Feuerwehr

Rätselhafte blaue Flüssigkeit: Das steckt dahinter

Blaue Flüssigkeiten sind in Tutzing derzeit ein Thema – erst im Rat, dann für die Feuerwehr.

Tutzing– Am Dienstag wurden die Feuerwehren Tutzing und Feldafing wegen eines möglichen Gefahrguteinsatzes an die B 2 bei Monatshausen gerufen. Dort stand in einer Senke eine Pfütze aus blauer Flüssigkeit.

Erst vermuteten Tutzings Kommandant Markus Kuisl und Kreisbrandrat Peter Bauch Kühlflüssigkeit – das war es nicht. Mit Teststreifen ermittelte die Feuerwehr, dass es keine Lauge, keine Säure und kein Benzin war. Dann fiel einigen eine Anfrage von Dr. Thomas von Mitschke-Collande (CSU) im Gemeinderat ein, der ein Fahrzeug des Staatlichen Bauamtes blaue Flüssigkeit versprühen gesehen hatte. Das war aber schnell geklärt: Die Flüssigkeit war nicht blau, sondern wohl nur der Schlauch.

Kuisl nahm eine „nahe Geruchsprobe“

Was also stand da in der Senke? Kuisl nahm eine „nahe Geruchsprobe“, wie er sagt, und stellte einen Geruch ähnlich dem von WC-Reiniger fest. Nachdem sich an der Wiese auch Reifenspuren fanden, dämmerte es den Feuerwehrlern, was da los war: Vermutlich hatte ein Wohnmobilbesitzer illegal seine Chemie-Toilette in der Natur entleert.

Die Feuerwehr löst das Problem, nahm die Flüssigkeit auf und kippte sie kurzerhand dorthin, wo sie hingehört – in den Schmutzwasserkanal. Die Polizei ist wegen des Umweltvergehens eingeschaltet.

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